Sorge um 100-Millionen-Mann: Real dementiert Bandscheibenvorfall bei Gareth Bale

Sorge um 100-Millionen-Mann : Real dementiert Bandscheibenvorfall bei Gareth Bale

Der körperliche Zustand von Real Madrids 100-Millionen-Neuzugang Gareth Bale sorgt in Spanien für immer mehr Unruhe. Der spanische Rekordmeister dementierte am Samstag Medienberichte, wonach Bale unter einem Bandscheibenvorfall leide, räumte aber Rückenprobleme des Walisers ein.

Die vom Sportblatt "Marca" am Samstag veröffentlichte Information sei "rundweg falsch". Der 24-jährige offensive Mittelfeldspieler leide vielmehr an einer kleinen chronischen Diskusverlagerung, die bei Fußballprofis "sehr häufig" vorkomme und die der normalen Ausübung des Berufs auf keinen Fall im Wege stehe, hieß es.

"Marca" hatte berichtet, die Real-Ärzte hätten bei Bale bereits am 2. September ernste Rückenprobleme festgestellt. Sie bereiteten Bale derzeit keine Schmerzen und hielten ihn zunächst auch nicht von künftigen Einsätzen ab. Diejenigen, die die Ergebnisse der damaligen Untersuchung gesehen hätten, wüssten aber allzugut, so das gewöhnlich sehr gut informierte Blatt, dass man jederzeit ein echtes Problem mit dem Spieler bekommen könne.

Bale war in der Sommerpause für die Rekordsumme von 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu Real gewechselt. Wegen einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung gehörte der 24-Jährige nicht zum Aufgebot der Waliser beim 1:0-Sieg am Freitag im bedeutungslosen WM-Qualifikationsspiel gegen Mazedonien. Bale wird auch am Dienstag in der Partie gegen WM-Teilnehmer und Gruppensieger Belgien fehlen.

(dpa)
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