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FC Barcelona verpflichtet Sergio Kun Agüero bis 2023

Indiz für Messi-Verbleib : Barca verpflichtet Agüero bis 2023

Der FC Barcelona hat sein Team für den nächsten Griff nach der Meisterschaft prominent und günstig verstärkt. Weltklasse-Torjäger Sergio "Kun" Agüero kommt ablösefrei vom englischen Titelträger und Champions-League-Finalisten Manchester City.

Beim Klub des deutschen Nationaltorhüters Marc-Andre ter Stegen erhielt der Argentinier nach Angaben der Katalanen zu Wochenbeginn zwei Tage vor seinem 33. Geburtstag einen Vertrag bis 2023, in dem eine Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro festgeschrieben ist.

Beobachter deuten Agüeros Verpflichtung auch als starkes Indiz für eine bevorstehende Vertragsverlängerung von Superstar Lionel Messi. Agüero gilt als guter Freund seines Landsmannes. Nach vielen Querelen in den vergangenen Monaten hatten sich zuletzt wieder die Anzeichen dafür verdichtet, dass der frühere Weltfußballer entgegen seiner ursprünglich verkündeten Absichten einen neuen Vertrag bei Barca unterschreiben könnte.

Agüeros Abschied aus Manchester nach zehn Jahren hatte bereits seit Ende März festgestanden. Die Citizens und ihr Rekordtorschütze, der in 390 Spielen 260 Treffer erzielt hat, konnten sich nicht auf eine Verlängerung ihres Ende Juni auslaufenden Vertrages einigen.

Beim Klub von Nationalspieler Ilkay Gündogan endet dadurch eine Ära. Mit dem früheren Schwiegersohn von Argentiniens verstorbener Fußball-Ikone Diego Maradona gewann Manchester viermal die Meisterschaft, einmal den FA-Cup und fünfmal den Ligapokal. Durch seine 184 Treffer stieg Agüero zum viertbesten Schützen in der Geschichte der Premier-League auf. Aufgrund seiner Verdienste wollen die Citizens ihren bisherigen Topangreifer mit einer Statue auf ihrem Stadiongelände ehren.

Dabei kam der Starstürmer während der ausgeklungenen Saison in der Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola aufgrund einer Knieverletzung und einer anschließenden COVID-19-Erkrankung nicht mehr wie in der Vergangenheit zum Zuge. Bei Manchesters 0:1-Niederlage im Champions-League-Finale am vergangenen Samstag in Porto gegen den englischen Ligakonkurrenten FC Chelsea wurde der Südamerikaner erst in der Schlussphase eingewechselt.

(ako/sid)