Atletico Madrid zahlt 126 Millionen Euro für Sturmjuwel Joao Felix

Super-Transfer : Atlético zahlt 126 Millionen Euro für Sturmjuwel Joao Felix

Supertalent Joao Felix verlässt Benfica Lissabon und spielt künftig für Atlético Madrid. Der 19-Jährige hat einen Vertrag für die kommenden sieben Spielzeiten unterschrieben.

Atletico Madrid hat das Rennen um das portugiesische Sturmjuwel Joao Felix gemacht. Der spanische Erstligist gab am Mittwoch die Verpflichtung des 19-Jährigen von Benfica Lissabon bekannt, der für die festgeschriebene Ablösesumme von 126 Millionen Euro kommt und einen Vertrag bis 2024 erhält. Felix soll sieben Millionen Euro netto im Jahr verdienen.

Die Madrilenen verkündeten auf ihrer Website gar eine Vertragslaufzeit über sieben Jahre, laut FIFA-Statuten ist jedoch nur eine maximale Dauer über fünf Jahre zulässig. Felix wird bei den "Colchoneros" das Trikot mit der Rückennummer Sieben tragen, womit der Wechsel von Weltmeister Antoine Griezmann immer wahrscheinlicher wird. Die Nummer war in den vergangenen fünf Jahren stets an den 28-jährigen Franzosen vergeben gewesen.

Der "neue Cristiano Ronaldo" hat Europas Topklubs in der abgelaufenen Saison mit 20 Toren in 43 Pflichtspielen für Benfica auf sich aufmerksam gemacht. Bei Atletico ist der Nationalspieler als Nachfolger von Griezmann eingeplant. Der Weltmeister verlässt die Rojiblancos nach fünf Jahren ebenfalls für festgeschriebene 120 Millionen Euro Ablöse mit noch unbekanntem Ziel. Insbesondere der FC Barcelona soll sich um Griezmann bemühen.

Im Wettbieten um Felix hat Atletico mehrere andere Spitzenklubs ausgestochen. Auch der Stadtrivale Real Madrid, Manchester United, Manchester City und Juventus Turin sollen sich intensiv um den Jungstar bemüht haben, auch von einem Interesse des deutschen Rekordmeisters Bayern München war die Rede.

Dabei kam der Offensivstar, der am liebsten direkt hinter dem Mittelstürmer wirbelt, quasi aus dem Nichts. Bis Anfang Januar fristete Felix unter Benfica-Coach Rui Vitoria ein Reservistendasein, in den Champions-League-Gruppenspielen gegen Bayern München stand er nicht einmal im Kader.

Im Januar wechselte Benfica den Trainer. Unter Bruno Lage war die Nummer 79 plötzlich Stammspieler - und führte die Mannschaft mit mitreißendem Fußball und insgesamt 24 Torbeteiligungen zum 37. Meistertitel.

Bei der Final-Endrunde der Nations League in Portugal gab Felix sein Debüt in der Nationalmannschaft. Im ersten Halbfinale gegen die Schweiz lief er von Beginn an auf - die Schlagzeilen gehörten aber Ronaldo, der den Europameister mit drei Toren fast im Alleingang zum 3:1 gegen die Eidgenossen schoss.

(sef/sid)
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