Paris St. Germain muss bis 30. Juni mindestens 40 Millionen einnehmen

Financial Fairplay: PSG muss mindestens 40 Millionen einnehmen

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain muss nach Medienberichten zur Erfüllung der Financial-Fairplay-Regeln des europäischen Uefa-Verbandes bis zum 30. Juni mindestens zwischen 40 und 60 Millionen Euro einnehmen.

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain muss nach Medienberichten zur Erfüllung der Financial-Fairplay-Regeln des europäischen UEFA-Verbandes bis zum 30. Juni mindestens zwischen 40 und 60 Millionen Euro einnehmen.

Das sei das Ergebnis einer Anhörung der Uefa-Finanzbehörde ICFC, die die katarischen PSG-Clubbosse am 20. April zum Rapport bestellt hatte, berichtete am Donnerstag die französische Fachzeitung „L'Équipe“. In den nächsten zwölf Monaten werde PSG sogar Einnahmen von insgesamt rund 150 Millionen Euro vorweisen müssen, um nicht bestraft zu werden.

Um die Auflagen in den nächsten zwei Wochen zu erfüllen, wird der Klub von Trainer Thomas Tuchel, Weltmeister Julian Draxler und Nationaltorwart Kevin Trapp den Angaben zufolge vor allen drei Spieler zu verkaufen versuchen: Den Argentinier Javier Pastore, der 15 bis 20 Millionen einbringen soll, den zuletzt an den FC Valencia ausgeliehenen Portugiesen Gonçalo Guedes (40-50 Millionen) sowie den Jungprofi Odsonne Edouard (sieben Millionen).

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Längerfristig sollen laut „L'Équipe“ unter anderen auch Trapp, dessen Marktwert auf rund zehn Millionen geschätzt wird, und der Argentinier Ángel Di María (40 Mio) auf die Verkaufsliste gesetzt werden.

Nach den Regeln des Financial Fairplay darf ein Verein nicht mehr ausgeben, als er einnimmt. PSG sorgte vor allem im vorigen Sommer mit den Rekord-Verpflichtungen des Brasilianers Neymar (222 Millionen/FC Barcelona) und von Kylian Mbappe (180 Millionen/AS Monaco) für Aufsehen.

(dpa)