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überholt mit Stellungnahme Verein, 3. Absatz: Norweger Hagen gibt Schiedsrichter-Bestechung zu

überholt mit Stellungnahme Verein, 3. Absatz : Norweger Hagen gibt Schiedsrichter-Bestechung zu

Der ehemalige norwegische Fußball-Nationalspieler Erik Hagen hat zugegeben, in seiner Zeit beim russischen Spitzenklub Zenit St. Petersburg gemeinsam mit Mitspielern einen Schiedsrichter in einem Uefa-Cup-Spiel bestochen zu haben.

"Jemand muss der Erste sein, der dies tut. Es gibt eine Menge Gerüchte und die Leute reden über Korruption im internationalen Fußball", sagte der 38-Jährige der norwegischen Zeitung Verdens Gang. Er habe wie auch seine Teamkollegen dem Schiedsrichter 3000 Dollar bezahlt. Für den anschließenden Erfolg habe es eine Siegprämie von 12.000 Dollar gegeben. Es soll sich um die Begegnung in der Zwischenrunde der Saison 2005/2006 gegen Vitoria Guimares aus Portugal (2:1) handeln. Schiedsrichter der Begegnung war Dejan Delevic (Serbien und Montenegro). Der Schiedsrichter wies die Anschuldigungen laut Verdens Gang zurück. Ebenso bestritt Jewgeni Gusew, Sprecher von St. Petersburg, die Vorwürfe. "Wir sind zutiefst besorgt und über die Aussage von Erik Hagen erstaunt", sagte Gusew der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Zenit sei immer den Regeln des Fair Play gefolgt. Mit der Europäischen Fußball-Union (Uefa) hat Hagen derweil noch nicht gesprochen. "Ich sage ihnen genau das gleiche, wenn sie mich anrufen", sagte Hagen.

(sid)