Venlo empfängt Almelo : Zwei ganz starke deutsche Fraktionen

Sowohl Venlo als auch Gegner Almelo haben viele Spieler aus dem Nachbarland in ihren Reihen.

Wenn am Freitagabend VVV Venlo den aktuellen Tabellenneunten Heracles Almelo empfängt, dann ist das auch ein Duell zweier Mannshaften aus der Eredivisie, die einen sehr hohen Anteil an Deutschen in ihren Reihen haben. Denn während bei Venlo in Thorsten Kirschbaum, Nils Röseler, Tobias Pachonik, Christian Kum, John Yeboah, Steffen Schäfer und Richard Neudecker gleich sieben Profis aus dem Nachbarland im Kader stehen, so verfügen die Gäste aus Almelo in Janis Blaswich, Alexander Merkel, Maximilian Rossmann, Sebastian Jakubiak, Stephen Sama und U21-Nationalspieler Orestis Kiomourtzoglou über sechs Deutsche.

Realistisch ist, dass neun dieser dreizehn Akteure auch zu Beginn dieses Spiels auf dem Platz stehen – wohlmöglich mehr als bei vielen Spielen in der Bundesliga. Dazu steht in Gestalt des langjährigen DFB-Chefausbilders Frank Wormuth auch ein deutscher Trainer bei Almelo an der Seitenlinie. Neben den deutschen Akteuren ist in seinem Team besonders Stürmer Cyrill Dessers beachtenswert, der mit 14 Treffern derzeit die Torschützenliste anführt. Darüber hinaus sorgt der brasilianische U20-Nationalspieler und PSV Eindhoven-Leihgabe Mauro Junior häufig für besondere Aktionen auf dem Feld. Einen beachtlichen Transfer verwirklichte der Klub in der Winterpause, als der deutsche Nachwuchsnationalspieler Lennart Czyborra für 4.5 Millionen Euro zum Champions-League-Club Atalanta Bergamo nach Italien wechselte.

Almelo startete furios in die Saison und belegte nach 15 Spieltagen sensationell den fünften Tabellenplatz der Eredivisie, auch dank eines 6:1 Sieges gegen Venlo. Seit Anfang Dezember holte Almelo allerdings lediglich noch fünf Punkte aus sieben Spieltagen und rutschte auf Rang neun ab. Venlo hingegen ist seit vier Spielrunden ungeschlagen und möchte mit einem Erfolg gegen Almelo den Sprung in Richtung direkter Klassenerhaltsplätze schaffen. Mit dabei ist dann auch wieder Trainer Hans de Koning, der die jüngsten beiden Partien wegen einer Operation verpasste.