VVV schießt sich mit 3:1-Sieg zwischenzeitlich an die Spitze

Eredivisie : Venlo dreht das Spiel gegen Waalwijk nach der Pause

Nach einer schwachen ersten Halbzeit liegen die Grenzstädter 0:1 zurück, Neu-Trainer Robert Maaskant findet aber in der Kabine die richtigen Worte. Am Ende steht ein 3:1-Sieg gegen Aufsteiger Waalwijk, der Venlo zwischenzeitlich erstmals in seiner 116-jährigen Vereinsgeschichte an die Spitze der Eredivisie brachte.

Zum Auftakt der niederländischen Ehrendivision hat VVV Venlo mit einem 3:1 gegen Aufsteiger RKC Waalwijk einen optimalen Start hingelegt. Seit dem Wiederaufstieg haben die Grenzstädter immer am ersten Spieltag gewonnen, erstmals war VVV in seiner 116-jährigen Vereinsgeschichte zudem zwischenzeitlich Tabellenführer, bis Heerenveen 4:0 in Almelo gewann.

Dennoch sagte Neu-Trainer Robert Maaskant: „Ich hoffe, das war jetzt schon die schlechteste erste Halbzeit der ganzen Saison. In der Kabine haben wir klipp und klar unsere Fehler angesprochen und im zweiten Durchgang auch völlig verdient gewonnen. Darauf können wir aufbauen.“ Maaskant musste kurzfristig auf Kapitän Danny Post, Christian Kum und Steffen Schäfer verzichten. Die Gäste starteten mit der Euphorie eines Aufsteigers, während Venlo so gut wie gar nicht stattfand. Schon nach elf Minuten ging Waalwijk durch einen fulminanten Kopfball von Hannes Delcroix in Führung. VVV-Schlussmann Thorsten Kirschbaum war chancenlos, bewahrte sein Team aber in der restlichen Spielzeit vor weiteren Gegentreffern. Johnatan Opoku hatte in der 20. Minute die einzige Venloer Torchance; sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei.

Nach dem Seitenwechsel kehrte ein anderes VVV-Team auf das Spielfeld zurück, und Zugang Elia Soriano besorgte das 1:1 (50.). Nach einem Foul am ehemaligen Schalker Haji Wright, verwandelte Opoku den fälligen Elfmeter zum 2:1 (61.). Den Schlusspunkt setzte Peter van Ooijen (88.): Nachdem er zwei Spieler ausgetrickst hatte, schoss er den Ball aus gut 20 Metern in den Winkel.