Sorge um Torwartlegende Ajax-Ikone Van der Sar auf Intensivstation in den Niederlanden verlegt

Amsterdam · Niederlande-Torhüterlegende Edwin van der Sar ist nach einer in der vergangenen Woche erlittenen Hirnblutung von einem Krankenhaus in Kroatien in eine Klinik in der niederländischen Heimat verlegt worden. Wie es den Ex-Profi geht.

 Edwin van der Sar.

Edwin van der Sar.

Foto: dpa/Jan Woitas

Der frühere niederländische Fußball-Nationaltorhüter Edwin van der Sar befindet sich nach einer Gehirnblutung wieder in seiner Heimat. Der 52-Jährige wurde am Freitagabend von Kroatien in ein niederländisches Krankenhaus gebracht, wo er auf der Intensivstation betreut wird. Das teilte Van der Sars langjähriger Klub Ajax Amsterdam im Namen seiner Frau Annemarie am Samstag mit. Am Zustand des Ex-Profis habe sich nichts verändert, er schwebe nicht in Lebensgefahr und sei kommunikativ.

In der Mitteilung sprach die Familie Van der Sar ihren „tiefen Dank“ an das Universitätskrankenhaus in Split für die „großartige Fürsorge in der letzten Woche“ aus. Van der Sar bleibe vorerst auf der Intensivstation. Die Familie drückte ihre Hoffnung aus, dass er danach den Fokus auf seine Genesung legen könne.

Ajax hatte vor einer Woche mitgeteilt, dass Van der Sar eine Gehirnblutung erlitten habe und sich auf der Intensivstation befinde. Wie die Zeitung „De Telegraaf“ berichtete, wurde der frühere Weltklasse-Torhüter während eines Urlaubs in Kroatien von der Gehirnblutung getroffen. Von einer kroatischen Insel aus sei er per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden.

Der Ex-Profi, der mit Ajax und Manchester United die Champions League gewann, war kürzlich von seinem Posten als Geschäftsführer des niederländischen Rekordmeisters zurückgetreten. Nach fast elf Jahren in der Direktion sei er leer, er wolle zur Ruhe kommen und Abstand gewinnen, hatte er mitgeteilt. Ajax hatte in der abgelaufenen Spielzeit keinen Titel gewonnen.

(lonn/dpa/SID)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort