Madagaskar verzichtet nach gewalttätigen Übergriffen auf Länderspiel in Südafrika

Nach gewalttätigen Übergriffen in Johannesburg : Madagaskar verzichtet auf Länderspiel in Südafrika

Nach Sambia verzichtet auch Madagaskar auf ein Länderspiel gegen Südafrika. Das Spiel war ursprünglich in Johannesburg angesetzt gewesen, wo es zuletzt zu Übergriffe gegen Migranten gekommen war.

Die gewalttätigen Angriffe trafen vor allem Migranten aus anderen Ländern Afrikas. Fünf Menschen starben, die Polizei nahm mehr als 100 Verdächtige fest. Zuvor hatte Sambia auf ein Spiel gegen Südafrika in Lusaka verzichtet.

Während die südafrikanische Regierung allgemein von Kriminalität spricht, berichten die Medien des Landes immer wieder von gezielten Anschlägen gegen ausländische Ladenbesitzer und Lastwagenfahrer. Bereits in der Vergangenheit wurden Einwanderer aus Nachbarländern wie Lesotho, Mosambik und Simbabwe verantwortlich gemacht für die hohe Arbeitslosigkeit im Land.

(dpa/old)
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