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Schlechtes Fan-Benehmen: Liverpool-Eigentümer attackiert Uefa

Schlechtes Fan-Benehmen : Liverpool-Eigentümer attackiert Uefa

Liverpool (RPO). Die Studie der europäischen Fußball-Union (Uefa) über das Verhalten der Fans in Europa hat einen Miteigentümer des englischen Erstligisten FC Liverpool böse verärgert. Nach der Studie verhalten sich die Anhänger der "Reds" angeblich miserabel.

Uefa-Präsident Michel Platini ruderte aber bereits zurück. "Ganz sicher, sie sind nicht die Fans mit dem schlechtesten Verhalten in Europa", sagte Platini nach einem Treffen mit dem britischen Sportminister Richard Caborn.

Am Dienstag hatte Uefa-Boss Platini Caborn einen Bericht verdeckter Ermittler über die vergangenen vier Jahre, der den "Scousers" ein verheerendes Zeugnis ausstellt, vorgelegt. Demnach legten die Liverpooler das schlechteste Benehmen in ganz Europa an den Tag.

"Die wissen doch nicht, wovon sie reden. Die Uefa hat selbst Fehler gemacht", sagte darauhin Miteigentümer Tom Hicks vor allem im Hinblick auf das Champions-League-Finale gegen den AC Mailand in Athen: "Beiden Teams 17.000 Tickets zu geben, in dem Wissen das 40.000 Liverpooler Fans kommen werden, ist verrückt."

Seit 2003 habe es demnach 25 Vorfälle bei Auswärtsspielen gegeben. "Die Vorkommnisse beim Finale der Champions League waren nur das letzte Beispiel", erklärte William Gaillard, Mediendirektor der Uefa. Rund um das Endspiel in Athen hatten Fans der Reds versucht, sich mit gefälschten oder ganz ohne Tickets Zutritt zum Stadion zu verschaffen.

(sid)