Julian Draxler: Egoismen bei Paris Saint-Germain manchmal problematisch

Draxler bekennt : Egos bei PSG manchmal problematisch

Julian Draxler hat offen zugegeben, dass die Ansprüche der Stars bei Paris Saint-Germain für den Rest der Mannschaft problematisch sein können.

Nationalspieler Julian Draxler sieht die Egoismen der Superstars beim französischen Fußball-Meister Paris St. Germain als große Herausforderung an. Der wechselwillige Neymar, Kylian Mbappe und Edinson Cavani seien "allesamt außergewöhnliche Spieler, es ist schwierig, Spieler dieser Klasse irgendwo auf der Welt zu finden", sagte der Weltmeister von 2014 im AFP-Interview in China.

Allerdings hätten sie alle ihr eigenes Denken, "ihren eigenen Kopf. Sie leben Fußball, sie wollen in jedem Spiel treffen, also haben sie ein Ego". Dies sei für die Mannschaft "manchmal nicht einfach". Habe man allerdings das Glück, mit ihnen spielen zu dürfen, sei es "jeden Tag ein Genuss".

Draxler (25) war 2017 vom VfL Wolfsburg nach Paris gewechselt, inzwischen wird er dort von Thomas Tuchel trainiert. Dem Ziel Champions-League-Sieg läuft PSG mit seinen katarischen Eigentümern bislang vergeblich hinterher. "Ich bin zweieinhalb Jahre hier und habe viele nationale Titel gewonnen", sagte er: "Damit bin ich glücklich. Was negativ ist, ist das Abschneiden in der Champions League."

In der abgelaufenen Saison war PSG durch ein Gegentor in letzter Minute im Achtelfinale an Manchester United gescheitert. "Das tut weh, das tut immer noch weh", sagte Draxler. "Vom Potenzial her können wir in der Champions League sehr weit kommen."

Draxler war in der vergangenen Saison mit 31 Ligue-1-Einsätzen Stammspieler.

(eh/sid)
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