Juventus Turin gewinnt zum 13. Mal Coppa Italia

Double so gut wie sicher : Juventus gewinnt zum 13. Mal die Coppa Italia

Rekordsieger Juventus Turin hat zum 13. Mal den italienischen Pokal gewonnen. Das Team um Weltmeister Sami Khedira stellte in der Coppa Italia den vierten Triumph in Serie durch ein 4:0 (0:0) im Finale gegen den AC Mailand sicher.

Damit winkt dem Tabellenführer der Serie A auch das vierte Double nacheinander.

„Die Coppa Italia gehört uns!!!“, schrieb Khedira am Mittwochabend auf Twitter, dazu postete er ein Foto, auf dem er mit seinem Team-Kollegen den Pokal in der Hand hält.

Höwedes saß nur auf der Bank - für den 30-Jährigen geht eine Saison mit langwierigen Verletzungspausen und mit wenigen Einsätzen dem Ende zu. Er war im August zunächst auf Leihbasis bis zum Ende dieser Spielzeit von Schalke nach Turin gewechselt.

Khedira dagegen spielte durch, die Treffer erzielten aber andere. Der frühere Münchner Medhi Benatia (56.) brachte Juve im Olympiastadion von Rom in Führung. Kurz darauf erhöhte in Douglas Costa ein weiterer Spieler mit Bayern-Erfahrung auf 2:0. Erneut Benatia (64.) und ein Eigentor von Nikola Kalinic (76.) sorgten für den Endstand.

Der Sieg und der neue Rekord sorgen für Rückenwind auf den letzten Metern zur Meisterschaft, die die Turiner zum siebten Mal in Folge so gut wie sicher haben. Zwei Partien stehen noch aus: Die vorletzte am Sonntagabend in Rom, wo sie auf die Drittplatzierten der AS Rom treffen. Sechs Punkte sind sie Verfolger SSC Neapel voraus, und das mit einer deutlich besseren Tordifferenz.

„Wir haben ein weiteres Kapitel in der Geschichte von Juventus geschrieben“, sagte Erfolgs-Coach Massimiliano Allegri. Gewinnen sei aber kein Normalzustand, fügte er hinzu. „Die Jungs haben eine außerordentliche Partie gespielt, mit ihrer ganzen technischen und moralischen Stärke.“

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(SID)
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