Juventus Turin feiert Sami Khedira nach Pfiffen

"Wie ein Orkan": Juve feiert Khedira nach Pfiffen

Dank Weltmeister Sami Khedira hat der italienische Rekordmeister Juventus Turin einen großen Schritt zum 34. Titel gemacht. Der 30-Jährige sorgte mit seinem siebten Saisontor beim 3:1 (1:1)-Heimsieg gegen den AC Mailand in der 87. Minute für die Entscheidung.

"Wie ein Orkan", beschrieb die Gazzetta dello Sport die Leistung des Mittelfeldspielers. Khedira sei zwar nur langsam in Schwung gekommen, habe in der Schlussphase aber mit der Energie eines 20-Jährigen gespielt, kommentierte das Blatt. "Ich bin über dieses Tor und diesen Sieg sehr glücklich", twitterte Khedira: "Und an meine Freunde, die mir gesagt haben, dass ich in den letzten Spielen an keinem Tor beteiligt war: Silenzio."

Zu Beginn des Spiels hatte es noch Pfiffe gegen ihn gegeben. Kapitän Gianluigi Buffon reagierte empört: "Unsere Fans müssen uns nahestehen, unsere Spieler dürfen nicht ausgepfiffen werden", sagte der Torhüter. Auch Trainer Massimiliano Allegri zeigte sich mit dem Weltmeister solidarisch: "Ich begreife die Pfiffe nicht. Sami ist ein Spieler von internationalem Niveau."

Juve nutzte mit dem Sieg den Patzer des Verfolgers SSC Neapel, der zuvor beim Abstiegskandidaten Sassuolo Calcio nicht über 1:1 (0:1) hinausgekommen war. Der Vorsprung wuchs auf vier Punkte an.

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Vor Khedira hatten der argentinische Stürmerstar Paulo Dybala (8.) und Juan Cuadrado (79.) für Turin getroffen. Der langjährige Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci (28.) hatte zwischenzeitlich für Milan ausgeglichen.

In Sassuolo brachte Matteo Politano (22.) die Hausherren früh in Führung, für Favorit Neapel reichte es nur noch zum Ausgleich durch ein Eigentor von Sassuolos Juventus-Leihgabe Rogerio (80.).

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(can)
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