Geisterspiele wegen Rassismus: Inter Mailand verzichtet auf Einspruch gegen Platzsperre

Geisterspiele : Inter Mailand verzichtet auf Einspruch gegen Platzsperre

Inter Mailand akzeptiert die Strafe durch den italienischen Fußballverband. Der Verein muss wegen rassistischer Rufe seiner Fans zwei Geisterspiele austragen. Inter will aber Vorschlagen, ganz besondere Zuschauer ins Stadion zu lassen.

Der italienische Traditionsklub Inter Mailand wird nicht gegen die wegen rassistischer Fangesänge ausgesprochene Platzsperre vorgehen. Dies teilte der Klub am Dienstag mit. So wolle Inter keinen Einspruch gegen die zwei Geisterspiele einlegen, die die Disziplinarkommission der italienischen Fußball-Liga dem Tabellendritten noch im alten Jahr auferlegt hatte.

Stattdessen machte Inter der Liga den Vorschlag, zum nächsten Heimspiel gegen US Sassuolo Calcio am 19. Januar Schulkinder ins Stadion zu lassen, um ein Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt zu setzen.

Die Sperre war nach den Vorkommnissen vom 26. Dezember ausgesprochen worden, als Inter-Fans beim 1:0-Sieg gegen den SSC Neapel Gäste-Spieler Kalidou Koulibaly mit Affenlauten bedacht hatten.

(rent/sid)
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