AC Florenz gedenkt Davide Astori mit Trikots und Schweigeminute

Erstes Spiel nach Tod des Kapitäns: AC Florenz gedenkt Astori mit Trikots und Schweigeminute

Vor einer Woche verstarb Florenz-Kapitän Davide Astori an plötzlichem Herzversagen. Am Sonntag stand für die Fiorentina das erste Meisterschaftsspiel nach dem Tod des 31-Jährigen auf dem Programm.

Mit einer eindrucksvollen Hommage an seinen eine Woche zuvor verstorbenen Kapitän Davide Astori ist die AC Florenz wieder in den Alltag der italienischen Meisterschaft zurückgekehrt. Mit dem Spiel gegen Schlusslicht Benevento Calcio (1:0) endete im mit 47.000 Zuschauern ausverkaufen Stadio Communale Artemio Franchi eine emotionalen Woche für den Klub aus der toskanische Hauptstadt.

"Es gibt Menschen, die sterben nicht. Gute Reise, Capitano", lautete eine von vielen Botschaften der berühmten Curva Fiesole an Astori, der eine Woche zuvor in Udine tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden worden war. In der Mitte des Spielfelds lag vor dem Anpfiff ein überdimensionales Banner mit Astoris Trikot mit der Rückennummer 13, die die Fiorentina nie mehr vergeben wird. Dazu stand geschrieben: "Kapitän für immer."

Zudem verabschiedete sich das Team vor dem Anpfiff mit einem Plakat, auf dem "Ciao Davide" geschrieben stand, von ihrem langjährigen Spielführer, der mit nur 31 Jahren einem Herzversagen erlegen war und am vergangenen Donnerstag unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, hochrangiger Politiker sowie der italienische Fußball-Prominenz beigesetzt worden war.

Eine Woche nach Astoris tragischem Tod trugen Tausende Anhänger des Klubs dessen Trikot, zudem wurden mit dem Anpfiff einige Hundert Luftballons in der Vereinsfarbe violett gen Himmel geschickt.

In Anlehnung an Astoris Rückennummer wurde das Spiel in der 13. Minute unterbrochen. Während der Schweigeminute gab es von Spielern, den Schiedsrichtern, Offiziellen und natürlich den Tifosi Applaus für den Capitano. Einigen AC-Profis und Trainer Stefano Pioli standen Tränen in den Augen, als die Fans zudem mit einer gigantischen Choreografie "Davide 13" in den Vereins- und italienischen Nationalfarben auf die Tribüne zauberten.

"Davide war eine besondere Person, ein besonderer Kapitän, der immer im richtigen Moment das Richtige gesagt hat. Er fehlt mir jeden Tag mehr, wenn ich auf den Platz gehe. Meine Mannschaft weint, sie leidet. Davide war ihr Kapitän, ihr Ansprechpartner", hatte Pioli vor dem Spiel gesagt.

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(can)