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Zeichen gegen Rassismus: Profis des FC Liverpool gehen am Anstoßkreis auf die Knie

Geste gegen Rassismus : Liverpool-Profis gehen am Anstoßkreis auf die Knie

Die Profis des FC Liverpool haben mit einer Aktion ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Mit einem symbolischen Kniefall haben sich die Spieler den Protesten zum Tod des Afroamerikaners George Floyd angeschlossen.

Die Fußball-Profis des englischen Tabellenführers FC Liverpool haben sich mit einem symbolischen Kniefall den Protesten zum Tod des Afroamerikaners George Floyd angeschlossen. Die Spieler des deutschen Trainers Jürgen Klopp stellten sich während des Trainings am Montag am Anstoßkreis auf und knieten symbolisch nieder, um ihre Unterstützung für die „Black Lives Matter“-Bewegung und die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zu zeigen.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Unity is strength <br>✊🏻✊🏼✊🏽✊🏾✊🏿🌍❤️<a href="https://twitter.com/hashtag/BlackLivesMatter?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#BlackLivesMatter</a> <a href="https://t.co/T4rcGR7eZx">pic.twitter.com/T4rcGR7eZx</a></p>&mdash; Gini Wijnaldum (@GWijnaldum) <a href="https://twitter.com/GWijnaldum/status/1267453932776886272?ref_src=twsrc%5Etfw">June 1, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Zahlreiche Profis, darunter Trent Alexander-Arnold, Virgil van Dijk und Jordan Henderson, posteten am Montag ein Foto der Geste in sozialen Medien. Dazu schrieben sie „Unity is strength“ („Einigkeit ist Stärke“) und den Hashtag „Black Lives Matter“ (Schwarze Leben zählen).

Die Fußballer reagierten damit auf den Tod des Afroamerikaners George Floyd. Der 46-Jährige war vor einer Woche nach einem brutalen Polizeieinsatz in den USA gestorben. Weltweit haben seitdem viele Sportler deutlich gegen Rassismus Stellung bezogen. Die Kniefall-Geste hatte der Footballer Colin Kaepernick 2016 geprägt, als er vor NFL-Spielen während der US-Nationalhymne kniete, um ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus zu setzen.

Der frühere englische Nationalmannschafts-Kapitän David Beckham schrieb auf Instagram: „Ich bin mit den Gedanken bei Georges Familie und ich stehe in Solidarität mit der schwarzen Gemeinde und Millionen anderer auf der ganzen Welt, die wegen der Vorkommnisse empört sind. Es ist herzzerreißend zu sehen, dass so etwas 2020 immer noch passiert.“

(sid/dpa/old)