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Premier League: Torlinien-Technologie Hawk Eye entgeht klares Tor - ManCity gewinnt

„Hawk Eye“ entgeht klares Tor : ManCity siegt bei Pannen-Restart in der Premier League

Beim Restart der Premier League hat ein Aussetzer der Torlinientechnologie Diskussionen ausgelöst. Obwohl der Ball klar hinter der Linie war, schlug das „Hawk Eye“ nicht an. Manchester City zögerte die Meisterschaft des FC Liverpool noch ein wenig hinaus.

Sportlich hatte das erste Spiel in Englands höchster Spielklasse seit 100 Tagen zwischen Aston Villa und Sheffield United, das am Mittwochabend 0:0 endete, wenige Höhepunkte zu bieten. Für reichlich Aufregung sorgte jedoch, dass die Torlinien-Technologie versagte.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Sorry Sheffield United fans, but due to social distancing rules the ball has to be 2 metres away from the goal line in order to count... <a href="https://t.co/EPm2AfKIjb">pic.twitter.com/EPm2AfKIjb</a></p>&mdash; FPL Vinnie 🇨🇽 (@FPLVinnie) <a href="https://twitter.com/FPLVinnie/status/1273311541350334464?ref_src=twsrc%5Etfw">June 17, 2020</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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In der ersten Halbzeit hatte Villa-Keeper Örjan Nyland, früher beim FC Ingolstadt, mit dem Ball in der Hand die eigene Torlinie klar überquert, das "Hawk-Eye" sendete aber kein Signal an den Schiedsrichter, so dass der fällige Treffer für Sheffield ausblieb.

Die Betreiber des "Falkenauges" bestätigten das Versagen und entschuldigten sich via Twitter "bei der Premier League, Sheffield United und jedem von diesem Vorfall Betroffenen".

Vor Anpfiff der Partie hatten die Fußballprofis beider Klubs gleich zwei Zeichen gesetzt. Kurz vor dem Anstoß des ersten Spiels gedachten sämtliche Akteure nicht nur in einer Schweigeminute der Todesopfer des Coronavirus, sondern gingen auch symbolisch auf die Knie und protestierten damit gegen Rassismus.

Im zweiten Spiel des Abends ging Manchester City einen großen Schritt Richtung Vize-Meisterschaft gegangen. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola und dem deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan bezwang den FC Arsenal 3:0 (1:0).

In Manchester stand Mesut Özil bei Arsenal nicht im Kader, Teammanager Mikel Arteta hatte ihn kurzfristig gestrichen. Bernd Leno im Tor und Shkodran Mustafi in der Abwehr konnten die verdiente Niederlage durch Tore von Raheem Sterling (45.), Kevin de Bruyne (51., Foulelfmeter) und Phil Foden (90.+1) nicht verhindern. David Luiz sah die Rote Karte (50.).

Der von Bayern München umworbene Leroy Sane saß bei den Citizens auf der Bank und muss weiter auf sein Comeback nach seinem Kreuzbandriss warten. Kurz vor dem Abpfiff war das Spiel wegen einer möglicherweise schweren Verletzung von City-Profi Eric Garcia mehrere Minuten lang unterbrochen.

Der FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp war der gesamten Liga vor der monatelangen Coronapause weit enteilt. Die Reds haben neun Spiele vor Saisonende 22 Punkte Vorsprung auf ManCity.

(ako/sid)