Pierre-Emerick Aubameyang verpasst erstes Training beim FC Arsenal

Debüt am Samstag unsicher: Aubameyang verpasst erstes Arsenal-Training

Das Debüt von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang beim FC Arsenal verzögert sich möglicherweise. Der Gabuner hat am Freitag nicht am Training teilgenommen.

Der Gabuner musste wegen einer fiebrigen Erkältung passen. Das erklärte Teammanager Arsene Wenger: "Er konnte nicht viel trainieren und fühlte sich noch nicht komplett gesund." Der Angreifer trainierte am Donnerstag zwar zum ersten Mal auf dem Gelände seines neuen Klubs, allerdings noch alleine, nicht mit den Kollegen. Der ehemalige BVB-Profi sollte im Laufe des Freitags untersucht werden.

Die Gunners erwarten am Samstag (18.30 Uhr MEZ) in der englischen Premier League den FC Everton. Aubameyang war am Mittwoch für 63,75 Millionen Euro von Borussia Dortmund nach London gewechselt.

Ein anderer ehemaliger Dortmunder wird gegen Everton auf jeden Fall dabei sein. Der im Tausch gegen Alexis Sanchez von Manchester United nach London gewechselte Henrich Mchitarjan wird nach Wengers Angaben in der Startelf stehen.

Wie schnell sich die Stimmung doch drehen kann. Nach dem deprimierenden 1:3 bei Swansea City unter der Woche war die Laune bei Arsenal im Keller. Doch die Aubameyang-Verpflichtung und die fast nicht mehr für möglich gehaltene Vertragsverlängerung Özils bis 2021 haben ein Gefühl des Aufbruchs ausgelöst.

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Borussia Dortmunds Trainer Peter Stöger hatte am Donnerstag mit Erleichterung auf den Transfer des Angreifers reagiert. "Ich bin froh, dass die Transferzeit und die Diskussion nun vorbei sind. Es ist eine gute Geschichte, weil wir jetzt Ruhe haben."

Stöger ist derweil guter Dinge, dass der vom FC Chelsea ausgeliehene Aubameyang-Nachfolger Michy Batshuayi die entstandene Lücke im Angriff des Bundesligisten schließen kann: "Er ist ein fleißiger Stürmer mit einem guten Abschluss. Wir sind ziemlich überzeugt davon, dass er in unser System gut reinpasst."

Wenger begrüßte derweil die Vertragsverlängerung von Mesut Özil. "Viele hatten vorhergesagt, dass Özil nicht zustimmen würde. Das sind sehr gute Neuigkeiten für Arsenal. Einen Spieler solchen Kalibers halten zu können, ist immer gut", sagte der Franzose. Özil hatte am Donnerstag um weitere dreieinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

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(can)