Niederländer bestätigt es selbst Feyenoord-Coach Slot beerbt Klopp in Liverpool

Liverpool · Arne Slot, Trainer von Feyenoord Rotterdam, tritt im Sommer die Nachfolge von Jürgen Klopp beim FC Liverpool an. Der Niederländer bestätigt den Wechsel auf einer Pressekonferenz.

Arne Slot, Trainer von Feyenoord, in Aktion. Slot wird Nachfolger von Jürgen Klopp beim FC Liverpool.

Arne Slot, Trainer von Feyenoord, in Aktion. Slot wird Nachfolger von Jürgen Klopp beim FC Liverpool.

Foto: dpa/Alessandra Tarantino

Der Niederländer Arne Slot wird Nachfolger von Jürgen Klopp beim FC Liverpool. Der 45-Jährige bestätigte auf einer Pressekonferenz seines momentanen Klubs Feyenoord Rotterdam, dass er „in der nächsten Saison Trainer in Liverpool sein werde“. Eine offizielle Bestätigung Liverpools steht aber noch aus. Schon lange war über ein Slot-Engagement an der Anfield Road spekuliert worden.

In der vergangenen Woche hatten englische und niederländische Medien übereinstimmend über eine Einigung berichtetet. Der Premier-League-Klub hatte mit Slots aktuellem Arbeitgeber Feyenoord Rotterdam eine Einigung über einen Wechsel erzielt. Als Ablöse für den 45-Jährigen sind laut „Daily Mail“ rund 10 Millionen Euro im Gespräch.

Klopp: „Ich mag die Art, wie sein Team Fußball spielt“

Auch der in Liverpool scheidende Klopp hatte sich positiv über seinen möglichen Nachfolger geäußert. „Ich mag die Art, wie sein Team Fußball spielt. Alles, was ich über ihn gehört habe, ist, dass er ein guter Typ ist, ein guter Coach“. Slot arbeitet seit der Saison 2021/22 erfolgreich bei Feyenoord, wo er die Nachfolge von Dick Advocaat angetreten hatte. Gleich in seiner Premierensaison kam er mit Rotterdam ins Finale der Conference League, ein Jahr später führte er den Klub zur Meisterschaft. Zuletzt gewann Rotterdam unter Slot das nationale Pokal-Endspiel.

Klopp wird am Sonntag (17 Uhr) gegen die Wolverhampton Wanderers sein letztes Pflichtspiel als Trainer des Traditionsklubs bestreiten und sich dann nach über achteinhalb Jahren verabschieden. „Wir hatten eine großartige Zeit und ich weiß, dass es hart wird“, sagte der ehemalige Coach von Mainz 05 und Borussia Dortmund zum bevorstehenden Abschied: „Ich weiß nicht, wie viele Shirts ich signiert habe in der letzten Woche, aber es waren ein paar. Es müsste jetzt wirklich jeder eins haben.“

(lonn/dpa/SID)
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