Englische Premier League : Manchester City hält Liverpool hinter sich

Manchester City hat sich mit einem Kantersieg gegen Southampton wieder an die Spitze der Premier League gespielt. Die hatten Jürgen Klopp und seine Liverpool über Nacht eingenommen. Southampton bleibt mit der Niderlage im Tabellenkeller.

Manchester City hat die Tabellenführung in der englischen Premier League am elften Spieltag erfolgreich verteidigt. Mit dem deutschen Nationalspieler Leroy Sane in der Startformation besiegte die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola Kellerkind FC Southampton 6:1 (4:1) und zog damit wieder am FC Liverpool vorbei, der sich am Samstag durch ein 1:1 (0:0) beim FC Arsenal vorübergehend an die Spitze gesetzt hatte.

Ein Eigentor von Wesley Hoedt (6.), der von Sane angeschossen worden war, Kun Agüero (12.), David Silva (18.), Raheem Sterling (45., 67.) und Sane (90.+1) machten das Schützenfest für den letzten Gruppengegner der TSG Hoffenheim in der laufenden Champions League perfekt. ManCity feierte seinen neunten Saisonsieg und blieb auch ohne den angeschlagenen Ilkay Gündogan weiter unbesiegt. Danny Ings (30., Foulelfmeter) gelang der Ehrentreffer für die Gäste um den früheren Bayern- und Schalke-Profi Pierre-Emile Höjbjerg, die seit sieben Runden auf einen Dreier warten und im Tabellenkeller feststecken.

Am Vortag hatte das nach wie vor unbesiegte Liverpool einen "Big Point" in der Meisterschaft verpasst. Liverpools Teammanager Jürgen Klopp war dennoch zufrieden. "Es ist zwar nicht so schön, aber ein Punkt bei Arsenal ist immer ein gutes Resultat", sagte Klopp und trauerte den vielen vergebenen Chancen seines Teams nach. "Virgil van Dijk hat mir hinterher gesagt, dass er eigentlich einen Dreierpack hätte machen müssen, aber es ist ihm nicht einmal ein Treffer gelungen", so der Coach der Reds.

James Milner hatte Liverpool in Führung (61.) gebracht, Alexandre Lacazette erzielte den verdienten Ausgleich (82.). Arsenal (23), das mit Bernd Leno, Mesut Özil und Shkodran Mustafi in der Start-Elf gegen Liverpool antrat, liegt weiter in Lauerstellung.

Eine Woche nach dem tragischen Unfalltod des Klubeigentümers Vichai Srivaddhanaprabha hat Leicester City unterdessen einen Sieg gefeiert. Der Ex-Meister kam bei Cardiff City zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und schob sich mit 16 Punkten ins Tabellenmittelfeld. Demarai Gray (55.) erzielte den Treffer der Gäste.

"Das Ergebnis ist nicht von Bedeutung. Viel wichtiger ist, dass sie ihr Bestes geben, um damit unseren Klubbesitzer zu ehren", hatte Teammanager Claude Puel vor der Begegnung erklärt. Srivaddhanaprabha war am vergangenen Samstag bei einem Hubschrauberabsturz nach Leicesters Heimspiel gegen West Ham United gestorben. Die mehrtägige Trauerfeier für den thailändischen Geschäftsmann begann am Samstag mit einer großen Delegation der von Leicester in einem Tempel in Bangkok.

Manchester United hat derweil dank Joker Marcus Rashford einen knappen Sieg beim AFC Bournemouth gefeiert. Der eingewechselte Nationalspieler traf in der Nachspielzeit (90.+2) zum 2:1 (1:1)-Erfolg des englischen Fußball-Rekordmeisters. Mit 20 Punkten zog die Mannschaft von Teammanager Jose Mourinho mit Bournemouth gleich. Callum Wilson (11.) brachte die Gastgeber in Führung, Anthony Martial (35.) glich für den ehemaligen Champions-League-Sieger aus. Rashford sicherte dann die drei Punkte.

(rent/sid)
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