Afrikas Fußballer des Jahre: Mohamed Salah vom FC Liverpool gewinnt

Auszeichnung : Klopp-Schützling Salah ist der beste Fußballer Afrikas

Zum Weltfußballer hat es in diesem Jahr nicht gereicht. In Afrika ist er aber der beste Spieler des Jahres 2018. Liverpools Mohamed Salah hat bei der Wahl hochkarätige Kollegen hinter sich gelassen.

Ägyptens Stürmerstar Mohamed Salah ist zum zweiten Mal nacheinander zu "Afrikas Fußballer des Jahres" gekürt worden. Der 26 Jahre alte Schützling des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp beim englischen Premier-League-Spitzenreiter FC Liverpool erhielt die Auszeichnung des Kontinentalverbandes CAF am Dienstagabend in Senegals Hauptstadt Dakar.

Salah setzte sich in der Abstimmung gegen seinen senegalesischen Klubkollegen Sadio Mane und Borussia Dortmunds früheren Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang aus Gabun durch, der seit gut einem Jahr ebenfalls in England beim FC Arsenal spielt. Im Vorjahr hatte das gleiche Trio in der Endauswahl gestanden.

Für Salah bedeutete die neuerliche Kür zum herausragenden Spieler seines Heimatkontinents auch eine Würdigung seiner erneut überragenden Leistungen für Liverpool im abgelaufenen Jahr. Mit den Reds erreichte Salah das Champions-League-Finale und erneut die Qualifikation für die europäische Königsklasse. Persönlich gewann der "König der Pharaonen" die Wahlen sowohl von seinen Liga-Kollegen als auch von Fans und Journalisten zu "Englands Fußballer des Jahres", nachdem Salah in der abgelaufenen Saison im Fußball-Mutterland mit 32 Treffern auch Torschützenkönig geworden war. In der laufenden Spielzeit rangiert Salah mit bislang 13 Torerfolgen auf dem dritten Rang der Premier-League-Torschützenliste.

Neben der Niederlage im Champions-League-Endspiel gegen Real Madrid, in dem der Angreifer nach einem groben Foulspiel früh verletzt ausgewechselt worden war, bedeutete auch die WM-Endrunde in Russland im vergangenen Jahr für Salah einen Tiefpunkt: Nach seiner Genesung von der Verletzung aus dem Duell mit Madrid konnte Klopps Torjäger Nummer eins zwar in Ägyptens beiden letzten Vorrundenspielen auflaufen, blieb aber ohne den erhofften Torerfolg und musste mit seinen ägyptischen Kollegen sieglos vor den Achtelfinals die Heimreise antreten.

(rent/sid)
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