Das Beste aus Europas Top-Ligen Auf diese elf Fußball-Highlights dürfen Sie sich im Januar freuen

Meinung | Düsseldorf · Europas Top-Ligen nehmen wieder Fahrt auf. Und das gleich mit einigen absoluten Krachern. Wir haben die Top-Partien herausgesucht.

 Erling Haaland traf dreimal für Manchester City beim 6:3 gegen United im Oktober.

Erling Haaland traf dreimal für Manchester City beim 6:3 gegen United im Oktober.

Foto: dpa/Martin Rickett

Die WM ist vorbei, es lebe der Liga-Fußball! Mit dieser Vorfreude startet bei vielen Fans das neue Jahr. Europas Top-Ligen lassen sich dann auch wahrlich nicht lumpen und haben für den Januar gleich eine ganze Reihe hochkarätiger Duelle angesetzt. Wir haben elf dieser Höhepunkte für Sie zusammengestellt.

Zuschauer-Ranking weltweit: Die Top 50 mit viel Bundesliga
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Das weltweite Zuschauer-Ranking im Fußball

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Foto: dpa/Federico Gambarini
  1. Mittwoch, 4. Januar, 20.45 Uhr, Dazn: Inter Mailand - SSC Neapel Die Jahre ewiger Titelgewinne durch Juventus Turin sind vorbei. 2021 (Inter) und 2022 (AC) holten die beiden Mailänder Teams den Scudetto. In der laufenden Saison schickt sich der SSC Neapel an, erstmals seit 1990 italienischer Meister zu werden. Das Auswärtsspiel bei den „Interisti“ wird eine der größten Hürden auf dem Weg dorthin. Spannung und Brisanz sind garantiert – und es lohnt sich auch in dieser Partie ein Blick auf Neapels Super-Talent Khvicha Kvaratskhelia.
  2. Donnerstag, 5. Januar, 21 Uhr, Sky: FC Chelsea - Manchester City Von den Namen der beteiligten Klubs eines der Top-Duelle, die eine Premier-League-Saison bereithält. Doch beide Teams hatten schon bessere Zeiten hinter sich – wobei das bei City alles relativ ist als Tabellenzweiter. Aber Pep Guardiolas Team ist in dieser Spielzeit eben nicht der Gejagte, sondern der Jäger von Tabellenführer Arsenal. Da reichen bislang alle Haaland-Treffer nicht. Und Chelsea? Die Blues haben auch nach der Trennung von Trainer Thomas Tuchel nicht wirklich zurück in die Spur gefunden und laufen den eigenen Ansprüchen hinterher.
  3. Sonntag, 8. Januar, 21 Uhr, Dazn: Atletico Madrid - FC Barcelona Duelle zwischen Klubs aus Madrid und Barcelona bieten immer eine Brisanz über das rein Sportliche hinaus. Da spielt Politik mit rein, aber auch die Fußballphilosophie. Gerade im Vergleich von Atletico und Barca – hier die knüppelharten Ergebniskicker vom emotionalen Coach Diego Simeone, dort die früheren Tiki-Taka-Helden mit Marc-André ter Stegen im Tor, denen schön spielen in der DNA liegt. Im Titelkampf der laufenden Saison heißt Barcelonas Gegner dann aber doch wieder Real Madrid, nicht Atletico.
  4. Freitag, 13. Januar, 20.45 Uhr, Dazn: SSC Neapel - Juventus Turin Wenn Juventus zu Gast ist, ist es für jede Heimmannschaft ein besonderes Spiel. Beim Duell mit Napoli spielt zudem noch die Brisanz Süditalien gegen Norditalien mit rein. Und ganz nebenbei steht ein richtig gutes Fußballspiel zweier Topteams an, wo Neapel eindeutig die Favoritenrolle zufällt.
  5. Samstag, 14. Januar, 13.30 Uhr, Sky: Manchester United - Manchester City Das Manchester-Derby – kaum ein Duell zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich im Laufe eines Premier-League-Jahres. Früher waren die Vorzeichen klar: Alex Fergusons United war Abonnent auf den Titel, City spielte unter ferner liefen. Seitdem die Scheichs bei City das Geld investieren, ist Pep Guardiolas Team alljährlicher Titelaspirant, während United noch immer den passenden Nachfolger für den Schotten Ferguson sucht und sich gerade erst vom Störfaktor Cristiano Ronaldo getrennt hat. Das sind die Vorzeichen, aber in diesem Derby kann in jedem Spiel alles passieren.
  6. Sonntag, 15. Januar, 19 Uhr, Dazn/Sportdigital: Benfica Lissabon - Sporting Lissabon Das Lissaboner Stadtderby elektrisiert ganz Portugal. Welche Qualität die beiden Teams mitbringen, zeigt ihre dauerhafte Präsenz in der Champions League. Funfact: In der Vorsaison stellte die Stadt Lissabon mit eben Benfica und Sporting zwei Teilnehmer in der K.o.-Runde der Königsklasse, Deutschland mit dem FC Bayern nur einen. Eine deutsche Beteiligung gibt es auch in diesem Spiel: Roger Schmidt trainiert Benfica, Julian Draxler ist einer seiner Spieler.
  7. Sonntag, 15. Januar, 18.30 Uhr, Sky: Tottenham Hotspur - FC Arsenal London-Derbys gibt es einige im Laufe einer Saison, aber Tottenham gegen Arsenal verbindet aus der Vergangenheit heraus eine ganz besondere Rivalität. Für Arsenal geht es um die Behauptung der Tabellenspitze, Tottenham will seinerseits unter die Top vier, um sich die Teilnahme an den Fleischtöpfen der Champions League zu sichern.
  8. Freitag, 20. Januar, 20.30 Uhr, Sat.1 und Dazn: RB Leipzig - Bayern München Die Bundesliga gönnt sich zum Auftakt der zweiten Teilserie (eine Rückrunde ist es ja nicht, denn gestartet wird ja mit Spieltag 16) einen Kracher. Leipzig mit seinem neuen Aushängeschild Max Eberl trifft auf den Rekordmeister. Ein Offensivfeuerwerk dürfte garantiert sein.
  9. Samstag, 21. Januar, 13.30 Uhr, Sky: FC Liverpool - FC Chelsea Vom Titelrennen ist das Team von Jürgen Klopp in diesem Jahr meilenweit entfernt, aber mittlerweile haben sich die „Reds“ gefangen und nehmen wieder Kurs auf die internationalen Plätze. Einer der Kontrahenten um genau diese Plätze ist der FC Chelsea – aber eben auch nicht mehr, weil die „Blues“ den Kampf um den Titel dieses Jahr ebenfalls nur mit dem Fernglas verfolgen können.
  10. Samstag, 28. Januar, 21 Uhr, Dazn: Olympique Marseille - AS Monaco Im Stade Vélodrome in Marseille geht es immer heiß her, die Fans von „OM“ sind für ihr Temperament bekannt. Richtig ab geht es immer, wenn das Spiel gegen OGC Nizza ansteht – zuletzt führte die Rivalität regelmäßig zu Ausschreitungen –, aber auch wenn die Monegassen anreisen, geht es zur Sache. In jedem Fall treffen hier zwei der besten Teams Frankreichs, die nicht Paris St. Germain heißen, aufeinander.
  11. Sonntag, 29. Januar, 17.30 Uhr, Dazn: Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund Kaum ein Duell in der Bundesliga sorgte in der jüngeren Vergangenheit für solch ein Offensivspektakel wie das Duell der „Werkself“ mit dem BVB. Meist lag es daran, dass beide Teams großes Potenzial in der Vorwärtsbewegung zu bieten haben, es mit dem konsequenten Verteidigen aber nicht so ernst nehmen. Das führte regelmäßig zu torreichen Partien, und eine solche dürfte auch diesmal zu sehen sein.
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