Nächste Station USA? Los-Angeles-Coach Cherundolo lobt Kruse

Los Angeles · Beim VfL Wolfsburg spielt Max Kruse keine Rolle mehr, seine Fähigkeiten werden trotzdem nach wie vor geschätzt – auch in den USA. Dort hat sich ein ehemaliger Bundesligaspieler zu Wort gemeldet, der aktuell ein Team in der ersten amerikanischen Liga coacht. Die Chance auf einen Neuanfang?

 Max Kruse.

Max Kruse.

Foto: dpa/Swen Pförtner

Ex-Bundesliga-Spieler Steven Cherundolo hat von den Fähigkeiten des ausgemusterten Wolfsburg-Angreifers Max Kruse geschwärmt. „So ein Spieler mit solchen Qualitäten sollte für jede Mannschaft ein Thema sein. Auch für LAFC“, sagte der Trainer des US-Fußball-Erstligisten Los Angeles FC und Ex-Profi von Hannover 96 der „Bild am Sonntag“. Der 43-Jährige trainiert unter anderem die Routiniers Gareth Bale (33) und Giorgio Chiellini (38).

Kruse wird schon länger mit einem Wechsel in die Major League Soccer (MLS) in Verbindung gebracht, da zum einen sein Sohn dort lebt und er zum anderen in der Vergangenheit lobend über die USA gesprochen hatte.

Trainer Niko Kovac hatte den Wolfsburg-Angreifer in der vergangenen Woche suspendiert und öffentlich erklärt, dass der 34-Jährige kein Spiel mehr für den VfL bestreiten werde. Ihm wird mangelnde Professionalität und damit auch ein schlechter Einfluss auf den Rest der Mannschaft vorgeworfen. Daher spielte der Offensiv-Stratege in den Planungen des Coaches auch keine Rolle im Spiel der Niedersachsen bei seinen Ex-Klub Union Berlin am Sonntag.

„Die Impulse, die wir uns versprochen haben, haben wir nicht bekommen“, sagte Sportdirektor Marcel Schäfer vor der Partie bei DAZN hinsichtlich der Entscheidung. Auf die Frage nach der Tendenz zur Zukunft des VfL-Angreifers antwortete er, dass es die „derzeit nicht“ gebe.

Kruse trainiert derzeit immer noch mit der Mannschaft. Nach Angaben der „Bild“ sollen in der kommenden Woche in Wolfsburg Gespräche über eine Vertragsauflösung geführt werden. Der Ex-Spieler von Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und dem SC Freiburg hat bei den Wölfen noch einen Vertrag bis Ende Juni 2023.

(lonn/dpa)
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