Nach Schlägerei: 17 Platzverweise: Kartenflut in Uruguay

Nach Schlägerei : 17 Platzverweise: Kartenflut in Uruguay

Bei einem chaotischen Fußballspiel in Uruguays Hauptstadt Montevideo hat der Schiedsrichter rekordverdächtige 17 Rote Karten verteilt.

Nach dem Spiel zwischen den Wanderers und Juventud (3:3) sahen acht Spieler jeder Mannschaft wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen auf dem Platz Rot, während der Begegnung war bereits ein Wanderers-Profi des Feldes verwiesen worden.

Ursache für die Tumulte war eine umstrittene Entscheidung des Referees kurz vor dem Ende des Spiels. Die Wanderers wollten einen Strafstoß, doch Leodan Gonzalez verweigerte den Pfiff. Statt sich schiedlich-friedlich zu trennen, gingen die Spieler nach dem Unentscheiden aufeinander los. Die aufgeladene Stimmung übertrug sich auf die Ränge, ein Fan wurde von einem Stein am Kopf verletzt.

"Beim Spiel ist überhaupt nichts passiert, doch plötzlich lief die Situation aus dem Ruder. Das können wir nicht zulassen", sagte Wanderers-Vizepräsident Gaston Inda: "Was passiert ist, tut uns leid." Yamandu Costa, Präsident von Juventud, kündigte Sanktionen gegen die beteiligten Spieler an.

(sid)
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