AFC Champions League: Saudi-Arabien will Klubs nicht in Katar spielen lassen

AFC Champions League droht Boykott : Saudi-Arabien will Klubs nicht in Katar spielen lassen

Wegen der diplomatischen Krise am Golf will Saudi-Arabien seine Fußballteams unter keinen Umständen im Emirat Katar antreten lassen. Der asiatischen Champions League droht ein Boykott. "Saudische Clubs werden nicht in Katar spielen", sagte der Präsident des saudischen Fußball-Verbandes, Adil Issat, in einem TV-Interview des Nachrichtenkanals Al-Arabija, wie der Sender am Donnerstag meldete.

"Katar unterstützt den Terror." Damit droht auch dem höchsten Clubwettbewerb Asiens, der dortigen Champions League, ein Boykott saudischer Mannschaften. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten im vergangenen Juni eine Blockade über Katar verhängt und die Grenzen geschlossen. Sie werfen dem benachbarten Emirat unter anderem die Unterstützung von Terrorgruppen vor, was Katar zurückweist. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate forderten wegen der Krise von der asiatischen Fußball-Konföderation AFC, dass ihre Clubs in internationalen Wettbewerben nur auf neutralem Boden gegen Mannschaften aus Katar spielen. Der AFC will im Februar darüber entscheiden. In der Mitte Februar beginnenden Gruppenphase der asiatischen Champions League müssen Teams aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen katarische Clubs antreten.

(dpa)
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