Holstein Kiel: DFL verbietet Trikotdesign wegen Seekarte

Holstein Kiel: DFL verbietet Trikotdesign wegen Seekarte

Mit dem Trikot zur Saison 2017/18 wollte Zweitliga-Aufsteiger Holstein Kiel seine regionalen Wurzeln betonen. Unter anderem sollte eine alte Seekarte das Trikot schmücken. Der Deutschen Fußball Liga (DFL) gefiel das allerdings gar nicht.

Der Gedanke war durchaus nachvollziehbar. Um sich von anderen Puma-Trikots abzugrenzen, dachte sich Holstein Kiel zusammen mit der Werbeagentur Wolf&Carow einige Nettigkeiten für das Trikot der kommende Zweitliga-Saison aus. Dabei kam eine Seekarte der Kieler Förde um das Jahr 1900 heraus, welche groß in Schwarz-Weiß die Vorderseite des Shirts schmücken sollte. Weiterer Hingucker: ein "Kiel ahoi" im Nacken.

Bei der DFL stieß dieses individuelle Konzept aber auf wenig Gegenliebe — und der Verband lehnte das Design ab. "Schade, die DFL ist der Meinung, dass das ein nicht erlaubtes Bild ist und kein Design-Element", erklärte Pressesprecher Wolf Paarmann.

Zumindest lenkte die DFL so weit ein, dass die Trikots für Testspiele genehmigt wurden. Darüber hinaus wird der Verein der DFL einen neuen Entwurf vorlegen. "Wir sind zuversichtlich, dass dieser Versuch durchgewinkt wird", sagte Paarmann gegenüber unserer Redaktion.

Der Verein aus Schleswig-Holstein schaffte in der abgelaufenen Saison als Tabellenzweiter der 3. Liga nach 36 Jahren die Rückkehr in die 2. Bundesliga.

(dbr)
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