Wegen verweigertem Elfmeter: Vedad Ibisevic fordert Gelbe Karte für sich selbst

Nach verweigertem Elfer von Schiedsrichter Brych : Ibisevic fordert Gelbe Karte für sich selbst

Das erlebt Schiedsrichter Felix Brych wohl auch eher selten. Weil er Stürmer Vedad Ibisevic keinen Elfmeter zusprechen wollte, forderte der Gelb — für sich selbst.

Nachdem der erfahrene Bundesliga-Referee einen Zweikampf von Herthas Vedad Ibisevic und Werder Bremens Keeper Jiri Pavlenka nicht als elfmeterwürdig bewertet hatte, forderte der Berliner Stürmer aus Protest eine Gelbe Karte für sich selbst. „Ich habe gesagt, wenn das kein Elfmeter ist, dann ist es eine Schwalbe. Es gibt keine dritte Option“, sagte Ibisevic am Samstag nach dem 1:1 (0:1) im Duell der Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld der Fußball-Bundesliga.

„Ich wollte eine Gelbe Karte haben. Ich habe keine Gelbe Karte bekommen, aber auch keinen Elfmeter, also ich verstehe die Welt nicht mehr“, sagte Ibisevic. Der 35-Jährige war allein auf Pavlenka zugelaufen und im Duell mit dem Keeper zu Boden gegangen.

(eh/dpa)
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