Hertha BSC: Geldgeber Lars Windhorst bedauert Jürgen Klinsmanns Rücktritt

Hertha BSC : Geldgeber Windhorst bedauert Klinsmann-Rücktritt

Nach nur elf Wochen als Trainer bei Hertha BSC stürzt Jürgen Klinsmann die Berliner ins Chaos. Sein plötzlicher Rücktritt trifft den Klub und seinen Investor völlig unvorbereitet.

Hertha-Investor Lars Windhorst ist traurig über den plötzlichen Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Cheftrainer des Berliner Fußball-Bundesligisten. „Ich habe gestern von der Entscheidung erfahren. Ich bedauere diesen Schritt von Jürgen Klinsmann sehr“, sagte der Unternehmer am Dienstag der „Bild“. Später korrigierte Windhorst sich nach Angaben der Zeitung und erklärte, dass er auch erst am Dienstagmorgen davon erfahren habe. Klinsmann hatte völlig überraschend am Dienstagvormittag per Facebook sein Trainer-Amt bei Hertha BSC zur Verfügung gestellt, das er erst elf Wochen zuvor angetreten hatte.

Die Hertha-Verantwortlichen zeigten sich völlig überrascht von der Entscheidung des 55-Jährigen. Windhorst hatte Klinsmann zunächst in den Aufsichtsrat der Hertha geholt. Am 27. November trat Klinsmann dann die Nachfolge von Ante Covic als Cheftrainer an und sollte zumindest bis Saisonende im Amt bleiben. Dank der Windhorst-Millionen hatten die Berliner im Winter noch einmal kräftig auf dem Transfermarkt investiert.

(eh/dpa)