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Hannover 96: Transfer-Streit zwischen Martin Kind und André Breitenreiter

Hannover 96 : Transfer-Streit zwischen Kind und Breitenreiter

Hannover-96-Klubchef Martin Kind hat mit deutlichen Worten auf die Forderungen seines Trainers André Breitenreiter reagiert. Der hatte für den Tabellenvorletzten im Abstiegskampf dringend neue Spieler gefordert.

„Die Mannschaft ist von Breitenreiter und Heldt zusammengestellt worden. Ich könnte noch jede Begründung herunterbeten, warum wir die Spieler verpflichtet haben. Man kann die Verantwortung nicht abgeben und weiterleiten“, sagte Kind der „Neuen Presse“ und der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Samstag).

Manager Horst Heldt versuchte im Trainingslager in Marbella, die Wogen zu glätten. „Es wäre sinnvoll, nachzulegen. Wir haben noch Lücken. Aber wir können nicht aus dem Vollen schöpfen“, sagte der 49-Jährige den mitgereisten Journalisten. Denkbar ist eine Art Kompromiss: 96 holt nach Verteidiger Kevin Akpoguma von 1899 Hoffenheim und Mittelfeldmann Nicolai Müller von Eintracht Frankfurt noch einen weiteren Spieler - verstärkt sich damit aber nicht in dem Maße, wie die sportliche Leitung das für nötig hält. Es gibt „einen Namen, über den wir nachdenken“, bestätigte Kind.

(dpa/ako)