DFB-Pokal: Hannover 96 scheitert am Karlsruher SC

Verpatzter Saisonstart : Hannover scheitert im DFB-Pokal am Karlsruher SC - Wolfsburg entgeht Blamage

Der Karlsruher SC hat sich für die Pokal-Niederlage im Vorjahr gegen Hannover 96 revanchiert. Auch Zweitligist VfB Stuttgart steht in der nächsten Runde. Bundesligist Wolfsburg musste in die Verlängerung.

Bundesligist VfL Wolfsburg hat im ersten Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Oliver Glasner mit reichlich Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Wölfe bezwangen den Drittligisten Hallescher FC trotz Anlaufschwierigkeiten und Rückstand mit 5:3 (3:3, 1:1) nach Verlängerung.

Während sich auch der VfB Stuttgart in die nächste Runde zitterte, musste Bundesliga-Mitabsteiger Hannover 96 den nächsten Rückschlag hinnehmen. Stuttgart gewann beim Drittligisten Hansa Rostock 1:0 (1:0), Hannover verlor bei Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC 0:2 (0:0).

Bei der Pokal-Premiere von Glasner, der zur neuen Saison vom österreichischen Vizemeister LASK gekommen war, hatte HFC-Profi Felix Drinkuth (43.) die Gastgeber zunächst per Weitschuss in Führung gebracht, ehe Torjäger Wout Weghorst (44.) und Yannick Gerhardt (48.) die Partie für den Sechsten den vergangenen Bundesliga-Saison drehten. Nach dem Ausgleich des HFC durch Kapitän Sebastian Mai (57.) schoss William (70.) die Wolfsburger erneut in Front, ehe Mathias Fetsch (90.+1) in Überzahl die Verlängerung erzwang. VfL-Kapitän Josuha Guilavogui hatte in der 89. Minute die Gelb-Rote-Karte gesehen. Robin Knoche (92.) und Josip Brekalo (94.) machten dann aber für die Gäste alles klar.

Für Hannover 96 ist dagegen der Fehlstart in die neue Saison perfekt. Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen in der Meisterschaft könnte es für den neuen 96er-Trainer Mirko Slomka nach der Pleite an seiner alten Wirkungsstätte schon früh in der Saison ungemütlich werden. Letztmals war Hannover in der Saison 2010/11 in der ersten Pokalrunde gescheitert.

Besser sieht es beim KSC aus, für den Lukas Grozurek (53.) und Marvin Wanitzek (61., Foulelfmeter) trafen und damit den dritten Sieg im dritten Pflichtspiel in dieser Saison perfekt machten. Marc Lorenz traf für die überlegenen Badener zudem noch den Pfosten. Der Überraschungstabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga, der im vergangenen Jahr noch als Drittligist gegen den damaligen Bundesligisten Hannover in der ersten Runde mit 0:6 untergegangen war, zog erstmals seit 2014 wieder in die zweite Runde ein.

Stuttgart, das als Erstligist vergangene Saison in der ersten Runde 0:2 in Rostock verloren hatte, tat sich im Ostseestadion erneut schwer. Nach der Führung durch Hamadi Al Ghaddioui (19.) mussten die Schwaben bis zum Schluss ums Weiterkommen bangen.

In der ersten Runde waren zuvor die beiden Bundesligisten FC Augsburg und FSV Mainz 05 gescheitert.

(rent/sid)
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