Hamburger SV: Trennung von Heiko Westermann sorgt für Unmut

Hamburger SV: Kritik an Trennung von Westermann: "Dann gute Nacht"

Die Klub-Ikonen Willi Schulz (76), Ditmar Jakobs (61) und Uwe Seeler (78) haben mit Unverständnis auf die Trennung des Bundesligisten Hamburger SV von Verteidiger Heiko Westermann reagiert.

"Wenn ich für so einen Vorzeige-Profi keinen Platz im Kader habe, dann Gute Nacht", sagte Vize-Weltmeister Willi Schulz der "Bild": "Heiko hat immer alles gegeben, was in seinen Möglichkeiten war."

Auch Jakobs hätte versucht, Westermann zu halten. "Er hat eine Riesen-Erfahrung, ist vielseitig einsetzbar und ein Vorbild für die Kollegen. Schade, dass er gehen muss", sagte Jakobs dem Blatt. Seeler würdigte Westermann in der Hamburger Morgenpost als "tadellosen Sportsmann. Er wird dem HSV sicher fehlen."

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Westermann nahm die warmen Worte erfreut auf. "Wenn man sowas von Uwe gehört, dann ist das eine Ehre", sagte er bei Sport1 und betonte, dass am Ende "beide Seiten die Trennung gewollt haben. Ich wurde nicht weggeschickt. Ich hatte fünf intensive Jahre in Hamburg und kann jetzt noch einige Jahre spielen."

Die Hamburger hatten am Donnerstag mitgeteilt, sich nach fünf Jahren vom Ex-Nationalspieler zu trennen und den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Westermann, der 2010 für 7,5 Millionen Euro von Schalke 04 an die Elbe gewechselt war, ist nach Rafael van der Vaart (Betis Sevilla), Marcell Jansen und Slobodan Rajkovic (beide Ziel unbekannt) der vierte prominente Abgang der Hanseaten. Der Defensiv-Allrounder absolvierte 173 Pflichtspiele für den HSV und trug drei Jahre lang die Kapitänsbinde.

(sid)