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Hamburger SV: HSV wirbt mit Magdeburg-Fans fürs Topspiel beim 1. FC Köln

Social-Media-Panne : HSV wirbt mit Magdeburg-Fans fürs Topspiel in Köln

Vor dem Topspiel am Montag beim 1. FC Köln ist dem Hamburger SV in den sozialen Medien ein bitterer Fehler unterlaufen. Es ist nicht die erste Panne dieser Art.

Erster gegen Zweiter. Am Montag (20.30 Uhr) empfängt Spitzenreiter 1. FC Köln den Hamburger SV zum Topspiel in der 2. Bundesliga. Um seine Anhänger zu mobilisieren und auf die Partie einzustimmen, erstellte der HSV in den Sozialen Netzwerken eine Veranstaltung. Dabei unterlief dem Zweitligisten allerdings ein peinlicher Fehler. Auf der offiziellen Veranstaltungsgrafik waren im Hintergrund nicht die HSV-Fans zu sehen, sondern die des 1. FC Magdeburg. Ausgerechnet gegen den Abstiegskandidaten hatte der HSV am vergangenen Montag eine bittere 1:2-Heimniederlage kassiert.

Aufgefallen ist die Panne der Magdeburger Social-Media-Abteilung. „Lieber HSV, es ehrt uns, dass es unsere Fans auf eure Veranstaltungsgrafik geschafft haben, aber sie gehören uns“, schrieben die Magdeburger auf ihrem Twitter-Account, dazu stellten sie ein Bild der Veranstaltung.

Der HSV hat das Bild inzwischen ausgetauscht. Die Anhänger der Norddeutschen nahmen die Panne mit Humor. „Seht es als Geste des Respekts“, schrieb ein Twitter-User unter den Post der Magdeburger. Ein anderer meinte nur: „Wir HSV-Fans sind solche Pannen gewohnt.“

Damit hat der Fan nicht ganz unrecht. Es ist nicht die erste Verwechslung dieser Art gewesen. In der Saison 2016/17 warb der damalige Bundesligist für das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Köln auf Facebook ausgerechnet mit einem Bild des Millerntors, Stadion des FC St. Pauli. Auch der Stadtrivale reagierte damals mit Humor auf die Panne und schrieb auf Twitter: „Lieber HSV, falls Ihr vorher noch ne Stadionführung braucht, meldet Euch gerne!“

Und schon ein Jahr zuvor mussten die Hanseaten viel Spott über sich ergehen lassen, weil sie im Fanshop versehentlich ein T-Shirt mit einer Choreographie von Hertha-BSC-Fans angeboten hatten. Auf dem Shirt, das eine Collage von verschiedenen HSV-Choreographien zeigte, war der Schriftzug „Erstklassig“ zu sehen, den die Fans der Berliner zwei Jahre zuvor ausgerechnet im Heimspiel gegen die Hamburger präsentiert hatten.

(old)