Hamburger SV gibt Antwort nach Derby-Pleite: souveränes 4:0 gegen Erzgebirge Aue

Antwort auf Derby-Pleite : HSV meldet sich eindrucksvoll zurück

Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat nach der Derby-Niederlage gegen den FC St. Pauli eine Antwort gegeben und Erzgebirge Aue mit 4:0 geschlagen. Nach sieben Spieltagen sind die Hanseaten auf Aufstiegskurs.

Nach der Derby-Pleite hat sich der Hamburger SV eindrucksvoll zurückgemeldet und mit dem fünften Saisonsieg den zweiten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Sechs Tage nach dem bitteren 0:2 beim Lokalrivalen FC St. Pauli fegte der Bundesliga-Absteiger Erzgebirge Aue mit 4:0 (2:0) vom Platz.

"Die Jungs haben es souverän runter gespielt und den Trainer mit einem Sieg beschenkt", sagte HSV-Co-Trainer Dirk Bremser, der Dieter Hecking am Sky-Mikrofon vertrat. Der Chefcoach, der beim Abschlusstraining "aus familiären Gründen" gefehlt hatte, saß zwar auf der Bank, gab aber keine Interviews und blieb der Pressekonferenz fern.

St. Pauli kassierte dagegen einen Rückschlag und kam beim Aufsteiger VfL Osnabrück nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Dynamo Dresden feierte nach drei Remis mit dem 2:1 (0:1) gegen Jahn Regensburg wieder einen Sieg und verbesserte sich auf den elften Rang.

Ein Solo von Joshua Vagnoman, dessen Schuss abgefälscht wurde, bescherte dem HSV die frühe Führung (18.). Lukas Hinterseer schloss eine sehenswerte Kombination über Rick van Drongelen und Martin Harnik mit dem 2:0 ab (32.).

Harnik erhöhte nach der Pause nach einem weiteren langen Pass von van Drongelen (47.), Aaron Hunt setzte den Schlusspunkt (62.).

St. Paulis Torhüter Robin Himmelmann ermöglichte Osnabrück die Führung, als er bei einem Freistoß von Kevin Wolze zu spät reagierte (12.). Nach starker Einzelaktion von Dimitrios Diamantakos glich Ryo Miyaichi aus (22.). Nach der Gelb-Roten Karte für Youba Diarra wegen wiederholten Foulspiels (84.) mussten die Hamburger die Schlussphase in Unterzahl überstehen.

In Dresden patzte Dynamo-Abwehrspieler Florian Ballas vor dem 0:1, als er den Ball dem Torschützen Jann George genau in den Lauf spielte (27.). Den ersten wirklich gelungenen Dresdner Angriff schloss Moussa Kone mit dem verdienten Ausgleich ab (55.), Ballas machte seinen Fehler mit dem Siegtor wieder gut (88.).

(eh/sid)
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