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Fums United soll soziale Projekte in den Fokus stellen - gegen Diskriminierung

Soziale Projekte im Fokus : Fums gründet Verein gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie

In Bremen wurde ein neuer Fußball-Verein gegründet, der gegen die herrschenden Probleme ankämpfen will. Fums United will ein Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie setzen und schickt neben einem Frauen- und Männer-Team auch eine Inklusionsmannschaft an den Start.

Das Sportportal Fums hat einen eigenen Fußballverein in Bremen gegründet und will damit ein Zeichen gegen Rassismus, Diskriminierung und Homophobie setzen. Fums United soll als Verein soziale Projekte und Aktionen in den Fokus stellen, während auch Fußball gespielt wird.

„Wir wollen zurück zu dem, was Fußballvereine eigentlich sein sollten: Gemeinnützige Organisationen, in denen jedes Mitglied seinen Platz findet“, sagt Daniel Hörmann, der erste Vorsitzende des neuen Vereins und Mitbegründer von Fums United.

Der Verein gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass er auch ein „Raum“ sein will für „Menschen, für Sport, für ein Miteinander und einen herkunfts- und -altersübergreifenden Austausch“. Deshalb schickt Fums United gleich zu Beginn drei Mannschaften an den Start. Neben einer Männer- gibt es auch eine Frauen-Mannschaft. Und zusammen mit dem Bremer SV wird ein Inklusions-Team gestellt.

Mit dem neu gegründeten Verein wollen die Initiatoren aber nicht nur Mitglieder in Bremen für sich gewinnen. Er richtet sich an Menschen, die den Spaß am Fußball verloren haben und sich nach einem Umfeld sehnen, das „von Offenheit, Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt geprägt ist“.

Für Cord Sauer, der Gründungsmitglied des Vereins ist, ist es eine Herzenssache. „Ein paar manifestierte Strukturen aus der Welt des Profifußballs aufbrechen und zwei bis fünf Dinge anders denken und machen – das ist unsere Vorstellung“, sagte er zu den Zielen des Vereins, der auch von dem Fußballprofi Oliver Hüsing (1. FC Heidenheim) unterstützt wird.

(dör)