Frauen-WM 2019: ARD mit Berichterstattung zufrieden

20 Prozent Marktanteil im Schnitt : ARD zieht positives Fazit nach Frauen-WM

Die ARD zeigt sich nach Ende des Turniers mit der Berichterstattung von der Frauen-WM zufrieden. Im Schnitt sahen nach Sender-Angaben 3,53 Millionen Menschen die Partien.

Nach dem Ende der Frauenfußball-WM in Frankreich hat die ARD ein positives Fazit ihrer Berichterstattung gezogen. "Unsere Übertragungen im Ersten waren inhaltlich hervorragend und haben ein großes Publikum vor die deutschen Fernsehbildschirme geholt", sagte Sportkoordinator Axel Balkausky: "Bis zu fünf Millionen Zuschauer sahen auch nicht-deutsche Spiele. Die Begegnungen mit Deutschland hatten Marktanteile von durchschnittlich fast 40 Prozent. Das sind großartige Werte, die zeigen, dass der Frauenfußball in Deutschland an Attraktivität noch zugelegt hat."

Die ARD hat 15 Spiele live übertragen. Die Begegnungen erreichten im Schnitt 3,53 Millionen Zuschauer, der durchschnittliche Marktanteil lag bei 20,3 Prozent. Das Finale zwischen den USA und den Niederlanden (2:0) lockte am Sonntag 5,1 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Der Marktanteil betrug 28,0 Prozent.

Die Mehrheit des Publikums interessierte sich für die Partien mit deutscher Beteiligung, 6,16 Millionen Zuschauer schalteten im Schnitt ein. Das entsprach einem durchschnittlichen Marktanteil von 36,8 Prozent. Am erfolgreichsten in der ARD war die Übertragung des deutschen Viertelfinals am 29. Juni. 7,92 Millionen Zuschauer verfolgten die Niederlage (1:2) gegen Schweden (Marktanteil von 43,0 Prozent).

Balkausky zeigte sich zudem sehr zufrieden mit den Moderatoren und Reportern. "Die Zusammensetzung unseres Teams aus drei Frauen und zwei Männern war perfekt", äußerte der Koordinator: "Nia Künzer als ARD-Fußball-Expertin an der Seite von Moderator Claus Lufen, Valeska Homburg beim deutschen Quartier und Stephanie Baczyk und Bernd Schmelzer als Reporter. Sie haben alle eine tolle Leistung abgeliefert."

(lt/sid)
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