Frauenfußball-WM 2023: Das sind die sechs Interessenten

Sechs Interessenten : Diese Länder wollen die Frauenfußball-WM 2023

In 85 Tagen beginnt die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Frankreich. Für das Turnier vier Jahre danach gibt es schon reichlich Interessenten.

Sechs Nationen wollen sich um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 bemühen. 85 Tage vor dem Beginn der achten WM-Endrunde in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) haben die Fußball-Verbände von Australien, Japan, Kolumbien, Neuseeland, Südafrika und Thailand ihr Interesse an der Endrunde in vier Jahren bekundet, das sie bis Freitag offiziell beim Weltverband Fifa hinterlegt haben müssen. Die Entscheidung über das WM-Gastgeberland 2023 fällt erst im kommenden Jahr.

Australien hatte sich schon mehrmals vergeblich um eine Frauen-WM beworben. Die australische Regierung will als Startfinanzierung umgerechnet knapp 900.000 Euro zur Verfügung stellen. Mit weiteren 3,5 Millionen Euro will sich das Land bei einer erfolgreichen Bewerbung beteiligen. Auch Kolumbien und Südafrika wollen das Turnier erstmals auf ihre Kontinente holen. Frauen-Weltmeister Japan (2011) erhofft sich Rückenwind durch Olympia 2020 in Tokio.

Sogar Kandidaten für eine Bewerbung um die WM 2027 gibt es schon. Die sechs Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden und den Färöer loten in einer Arbeitsgruppe aus, ob sie gemeinsam ins Rennen um die WM in acht Jahren gehen. „Ein solches Projekt würde die nordische Zusammenarbeit stärken und eine Quelle für neue Kompetenz und Inspiration in dieser Region werden“, sagte Göran Havik, Projektmanager für internationale Veranstaltungen des Schwedischen Fußball-Verbands (SFF). Eine WM in sechs Ländern wäre ein Novum.

(sef/dpa)
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