Kommentar: Zu wenig Fans für ein großes Fest

Kommentar : Zu wenig Fans für ein großes Fest

Fortuna wird gefeiert für das Fußball-Comeback des Jahrzehnts - und das ist auch richtig so. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier verschaffte einem Millionenpublikum an den Fernsehschirmen einen rundum gelungenen Abend, meldete sich nach zehn bitteren Jahren in den Fußball-Niederungen eindrucksvoll zurück.

Schade nur, dass der Rahmen im Stadion nicht passte. Qualitativ schon: Was Fortunas Fans an Stimmung transportierten, genügte sogar internationalen Ansprüchen. Aber quantitativ waren 35400 Zuschauer schlichtweg zu wenig. Rund um die Blöcke der Hamburger Fans herrschte gähnende Leere, was den optischen Eindruck bei dem herrlichen Fußballfest doch erheblich störte.

Fortuna hat mit der Organisation des Vorverkaufs ein Eigentor geschossen. Zu lange gab es Karten nur für Mitglieder und Dauerkarteninhaber, der offene Verkauf startete zu spät, so dass der Auslosungs-Hype verpuffte. Schade drum.

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(RP)