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Wechsel von Macin Kaminski vom VfB Stuttgart zu Fortuna Düsseldorf

Fortunas zehnter Zugang : Trainiert Kaminski schon am Donnerstag mit?

Der Wechsel von Marcin Kaminski vom VfB Stuttgart zu Fortuna ist nur noch eine Formsache. Schon am Donnerstagvormittag könnte der 26-Jährige seine erste Trainingseinheit beim Zweitliga-Meister absolvieren.

Dass Fortuna Düsseldorf noch einen Innenverteidiger sucht, ist kein Geheimnis. Der Zweitliga-Meister möchte Marcin Kaminski vom VfB Stuttgart verpflichten. Der Wechsel ist so gut wie perfekt. Möglicherweise absolviert er am Donnerstagmorgen im Arena-Sportpark seine erste Übungseinheit für die Düsseldorfer.

Dafür spricht, dass sich der polnische Nationalspieler nach Informationen der Bild-Zeitung schon am Mittwoch in der Stadt aufhält, um sich mit Fortuna-Coach Friedhelm Funkel zu einem Gespräch zu treffen.

Die Düsseldorfer wollen den fünffachen polnischen Nationalspieler, der zum Aufgebot seines Landes bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zählte, als vierten Innenverteidiger nach Kaan Ayhan, Andre Hoffmann und Robin Bormuth haben. Für den polnischen Schwaben wäre ein Wechsel interessant, weil er am Rhein größere Chancen besäße, zum Einsatz zu kommen. Am Neckar wäre er aktuell dagegen nur die Nummer fünf im Reigen der Innenverteidiger, seitdem klar ist, dass der französische Weltmeister Benjamin Pavard in Stuttgart bleiben wird.

Unter VfB-Trainer Tayfun Korkut hatte Kaminski beim VfB zuletzt keine große Rolle mehr gespielt. Zwar war er in der vergangenen Saison in insgesamt 25 Pflichtspielen zum Einsatz gekommen, doch nach dem Abgang von Trainer Hannes Wolf stand er unter seinem Nachfolger Korkut zuletzt nur noch in der zweiten Reihe und lief nur noch sporadisch auf. Ursache dafür war auch eine Verletzung: Die ersten Bundesligapartien der vergangenen Spielzeit hatte er alle über die volle Distanz bestritten. Dann warf ihn am achten Spieltag ein doppelter Bänderriss im Heimspiel gegen den 1. FC Köln weit zurück.

In Düsseldorf hätte der polnische Defensivspezialist nun die Chance zu einem Neubeginn. Er wäre der zehnte Zugang der Fortuna. Die Vereine wollen sich auf ein Leihgeschäft verständigen.