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Warum Fortuna Düsseldorf in Adidas trainiert und bei den Testpartien in Uhlsport spielt

Comeback der Köbes-Trikots : Warum Fortuna in Adidas trainiert und in Uhlsport spielt

Wenn das neue Trikot erst am 29. Juni vorgestellt wird, aber am 23. und 26. Juni schon zwei Testspiele steigen – dann wäre das eigentlich ein Problem. Zum Glück jedoch hat Fortuna einen findigen Marketingvorstand. Und zwei Ausrüster, mit denen man reden kann.

Fortunas Marketingvorstand Christian Koke hatte gute Laune – trotz eines dienstlichen Termins an einem herrlichen Sommerwochenende. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Thomas Röttgermann, Klaus Allofs und Uwe Klein stattete er dem Training des Zweitliga-Teams mit dem neuen Chefcoach Christian Preußer einen Besuch ab. Zum Auftakt am Samstagmittag begrüßten die Mitglieder des Führungsgremiums die Mannschaft und richteten einige Worte an Trainer und Spieler – wobei zusätzliche Wärme angesichts der tropischen Temperaturen in Stockum kaum nötig gewesen wäre.

Kokes gute Laune hatte aber eher mit einigen erfolgreich verlaufenen Aktivitäten der vergangenen Tage zu tun – da hatte der Marketingvorstand einige Hintergrundgespräche zu führen. Eigentlich läuft nämlich der Vertrag mit dem bisherigen Ausrüster Uhlsport noch bis zum 30. Juni, „aber es ging gar nicht anders, als dass wir die Vorbereitung gleich in den neuen Adidas-Sachen absolvieren“, erklärte Koke.

Zweites Problem: Die Adidas-Trikots für die neue Spielzeit werden erst am 29. Juni vorgestellt – zuvor gibt es aber bereits zwei Testspiele, am Mittwoch (18.30 Uhr) beim TSV Meerbusch und am Samstag (26. Juni, 14 Uhr) beim SC Schiefbahn.

Die Lösung: „Wir spielen noch zweimal mit unseren Köbes-Trikots von Uhlsport“, berichtete Koke. „Das ist zum einen eine schöne Verabschiedung, denn wir haben schließlich einige tolle Sonderthemen zusammen mit Uhlsport gesetzt. Zum anderen haben wir noch einige wenige Köbes-Fantrikots übrig, und jetzt, wo die Kneipen wieder aufmachen, können wir diese mit dem Verkauf der letzten Trikots und dem Thekentaler noch einmal unterstützen.“ Die Abstimmung zwischen früherem und aktuellen Ausrüster sei dabei vorbildlich gelaufen.

Doch noch aus einem weiteren Grund verfolgte Koke das Training in bester Stimmung. „Wir haben schon mehr als 6000 Supporter-Pässe verkauft“, sagte der Marketingvorstand – nach der anfänglichen Kritik läuft das Dauerkarten-Ersatzprojekt bis zum Start eines regulären Vorverkaufs (nach Ende aller Pandemie-Sonderbestimmungen) also sehr gut an.