Umfrage: Soll Fortuna Düsseldorf Kaan Ayhan ziehen lassen?

Umfrage : Soll Fortuna Abwehrchef Kaan Ayhan verkaufen?

Die Kaufoption wurde nicht gezogen. Ab jetzt kann Kaan Ayhan den Verein nur verlassen, wenn Fortuna einem Transfer zustimmt. Wir wollen wissen, bei welcher Summe Sportvorstand Lutz Pfannenstiel sein Okay geben soll.

Drei Vereine aus dem Ausland waren bereit, die Kaufoption bei Kaan Ayhan zu ziehen. Doch Fortunas Innenverteidiger wollte zu keinem dieser Klubs wechseln. Und so verstrich in der Nacht von Freitag auf Samstag die Möglichkeit, Ayhan für eine Ablösesumme von rund 4,5 Millionen Euro von der Fortuna loszueisen. „Jetzt befinden wir uns wieder in der freien Marktwirtschaft“, sagt Lutz Pfannenstiel. Wir wollen von Fortunas Anhängern wissen: Ab welcher Summe soll Fortunas Sportvorstand denn schwach werden? Oder soll Ayhan definitiv bleiben?

Generell sehen Fortunas Verantwortliche die Gemengelage um Ayhan entspannt. Friedhelm Funkel hatte immer wieder die Bedeutung des Abwehrchefs für seine Mannschaft hervorgehoben. Fortunas Trainer schlug nach Saisonende aber auch kritische Töne an. Funkel betonte, dass Ayhans Spieleröffnung hervorragend sei, es bei seinen defensiven Aktionen aber noch Verbesserungsbedarf gebe.

Interessant ist die Überschussklausel in Ayhans Kontrakt, die mittlerweile in den Verträgen vieler Bundesligaprofis fester Bestandteil ist. Sie besagt, dass Spieler und Berater am vom Verein generierten Transfer-Überschuss mit einem Prozentsatz (meist zehn bis 15 Prozent) beteiligt sind. Ayhan kam 2016 für rund 500.000 Euro aus Schalke zur Fortuna. Wird Ayhan nun also für 9,5 Millionen verkauft, bekämen Spieler und Berater zwischen 900.000 und 1,425 Millionen Euro.

Das Sommer-Transferfenster schließt am 31. August. Bis dahin ist also noch alles möglich. Auch, dass Ayhan am 28. Juni beim Trainingsauftakt des Düsseldorfer Bundesligisten ein klares Bekenntnis zur Fortuna abgibt und seinen bis 2021 laufenden Vertrag zumindest erst einmal bis 2020 erfüllt.