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Umfrage: Braucht Fortuna Düsseldorf eine neue Nummer eins?

Umfrage zur Torhütersituation : Braucht Fortuna eine neue Nummer eins?

Zack Steffen ist zurück bei Manchester City, Michael Rensings Vertrag wurde nicht verlängert. Fortuna plant mit Florian Kastenmeier und Raphael Wolf im Tor. Ist das eine gute Entscheidung oder zu viel Risiko?

Fortuna hat noch keinen Zugang für die kommende Saison präsentieren können. Es gibt große Baustellen, vor allem in der Verteidigung. Auf der Torhüterposition ist laut den Verantwortlichen derzeit keine Verpflichtung geplant. Doch sind Florian Kastenmeier und Raphael Wolf ein gutes Duo für die Zweite Liga? Wir wollen die Meinung unserer Leser wissen.

Vor der abgelaufenen Bundesliga-Saison gab es einen Zweikampf um die Nummer eins bei Fortuna: Der etablierte Michael Rensing, mit dem die Düsseldorfer in der Saison 2018/2019 auf dem zehnten Platz eingelaufen sind, gegen Zack Steffen, das Millionen-Talent aus den USA, das Ex-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel von Manchester City ausleihen konnte. Steffen gewann das Duell. Rensing verletzte sich hingegen am letzten Tag des Sommertrainingslagers bei einem Sturz vom Fahrrad schwer an der Schulter.

Doch auch Steffen konnte nicht die komplette Saison das Tor hüten. Sein Knie machte ihm immer wieder Probleme. In der Rückrunde setzten sowohl Ex-Trainer Friedhelm Funkel als auch der aktuelle Coach Uwe Rösler auf Florian Kastenmeier. Der 23-Järhige war vor der Saison vom Regionalliga-Team des VfB Stuttgart zur Fortuna gekommen.

Kastenmeier musste somit den Sprung von der Vierten in die Erste Liga bewältigen. Vor diesem Hintergrund legte der Keeper eine bemerkenswerte Entwicklung hin. Umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass er in seinem ersten Spiel beim 0:1 gegen Werder Bremen entscheidend patzte. Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass die letzten vier – entscheidenden – Saisongegentore gegen Augsburg und bei Union Berlin allesamt in die Kategorie „haltbar“ eingeordnet werden müssen.

Sein Kontrahent vor der neuen Spielzeit wird Raphael Wolf sein. Der 32-Jährige ist seit Oktober wieder im Trainingsbetrieb. Zuvor hatte er mehr als ein Jahr mit einer Nervenerkrankung, die eine Gehirnhälfte und damit den Gleichgewichtssinn außer Gefecht gesetzt hatte, zu kämpfen. Man wird sehen, wie nah Wolf an seinen ehemaligen Leistungsstand herankommen wird. In der Saison 2017/2018 war Wolf jedenfalls ein der Garanten für den Aufstieg aus der Zweiten Liga ins Oberhaus.

Die Abstimmung läuft bis Freitag, 24. Juli, 12 Uhr. Die Ergebnisse werden im Anschluss veröffentlicht.

(erer)