Fortuna: Oehrl drängt sich bei Fortuna auf

Fortuna: Oehrl drängt sich bei Fortuna auf

Die Euphorie um Fortunas Zweitliga-Fußballer ist ungebrochen: Am Samstag macht sich die Düsseldorfer Fan-Karawane auf den Weg nach Frankfurt, wo der Klassen-Neuling beim Tabellen-Drittletzten FSV gastiert. 4000 Düsseldorfer werden in der 10.300 Plätze bietenden Volksbank-Arena erwartet.

Die Euphorie um Fortunas Zweitliga-Fußballer ist ungebrochen: Am Samstag macht sich die Düsseldorfer Fan-Karawane auf den Weg nach Frankfurt, wo der Klassen-Neuling beim Tabellen-Drittletzten FSV gastiert. 4000 Düsseldorfer werden in der 10.300 Plätze bietenden Volksbank-Arena erwartet.

"Das ist phänomenal", sagt Fortuna-Manager Wolf Werner. "Die Mannschaft weiß, was sie an ihren Fans hat. Und sie weiß, dass sie punkten muss - was schwer genug wird." Fortunas Fans werden für eine stimmgewaltige Heimspiel-Kulisse sorgen und den Gastgebern zahlenmäßig überlegen sein. Denn die Frankfurter mobilisieren allenfalls 3000 bis 3500 eigene Anhänger.

Die reiselustigen Düsseldorfer wollen erleben, wie ihr Team zunächst einmal auf den Relegationsplatz stürmt. Durch das 0:0 zuhause gegen Fürth gab es zwar nur einen Zähler, die Düsseldorfer wurden aber dennoch der große Sieger des Spieltages: Durch die Niederlagen der Konkurrenten St. Pauli und Bielefeld rückten die Rot-Weißen bis auf zwei Punkte an den dritten Platz heran. Am Samstag könnten sie durch einen Sieg an St. Pauli vorbeiziehen, das erst Sonntag spielt.

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Mit dabei ist wieder Kapitän Andreas Lambertz, der seine Sperre nach der Gelb-Roten Karte abgesessen hat. Er könnte auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld den nach seiner fünften gelben Karte gesperrten Marco Christ vertreten.

Spannend wird es im Angriff: Wen lässt Trainer Norbert Meier neben Martin Harnik stürmen? Ranisav Jovanovic fühlt sich fit für einen Einsatz von Beginn an. Er hat seinen Muskelfaserriss nach nur drei Wochen Pause auskuriert und drängt mit Macht zurück in die erste Elf. Gegen Fürth stand der Serbe schon wieder für die letzten 20 Minuten auf dem Platz. "Ich hatte keinerlei Probleme, der Muskel hat gehalten", sagt er strahlend. "Rani" bot sich auch während der Trainingswoche mit großem Eifer an, möchte in Bornheim unbedingt wieder gemeinsam mit Harnik das Sturm-Duo bilden.

Leidtragender wäre Torsten Oehrl, der dann erst einmal wieder auf die Ersatzbank müsste. Die Bremer Leihgabe hat seine Sache als Jovanovic-Ersatz gut gemacht und glänzte gegen Ahlen mit einem Tor und zwei Vorlagen. Er weiß, dass er an dem Duo Jovanovic/Harnik nur schwer vorbei kommt, wenn es fit ist. Oehrl bringt so eine weitere Variante ins Gespräch: "Ich denke, dass wir auch zu dritt spielen können. Ich kann auch hinter den beiden Spitzen spielen", sagt er.

(RP)