Fortuna: Meier schüttelt Cakir - ganz freundschaftlich

Fortuna: Meier schüttelt Cakir - ganz freundschaftlich

Es war die kurioseste Szene des Trainings-Tages: Fortuna-Trainer Norbert Meier knöpft sich am Mittwoch Hamza Cakir vor. Er umfasst mit beiden Händen den Hals seines Verteidigers und schüttelt ihn für ein paar Sekunden heftig. Es war eine wohlwollende, aufmunternde, fast freundschaftliche Geste des Coaches. Sie wurde von der Mannschaft zunächst mit erstaunten Blicken, dann mit schallendem Gelächter quittiert.

Minutenlang hatte Meier mit dem Deutsch-Türken mitten auf dem Platz zusammengestanden, während die übrigen Spieler nach der Übungseinheit ausliefen. Der Trainer baute sich gestikulierend vor Cakir auf, redete auf ihn ein. Der Spieler zuckte ab und an verständnislos mit den Achseln. Plötzlich stürzte sich Meier auf ihn, und schüttelte ihn nach dem Motto: "Ich mag Dich, Junge! Aber versteh mich doch endlich!"

Der Trainer redet viel mit den Spielern, baut sie vor der Partie am Montag gegen den 1. FC Kaiserslautern auf, gibt ihnen nach der Niederlage beim FSV Frankfurt durch positive Trainingserlebnisse Mut und Selbstvertrauen. Meier hat ein gutes Gespür dafür, wie er seine Schützlinge nehmen muss. Am Mittwoch zog er das Training an. Vor dem Testkick gegen den Landesligisten TuS Bösinghoven gab es zwei Einheiten.

  • Trainer Meier schüttelt Cakir - freundschaftlich
  • Neue Gesichter bei Fortuna

Verzichten muss er bei der Arbeit derzeit neben den verletzten Ranisav Jovanovic und Michael Melka auch auf Stephan Sieger und Torwart Michael Ratajczak. Sieger kuriert eine leichte Blessur vom Dienstagtraining aus, Ratajczak bekam wegen einer Adduktorenreizung eine Pause verordnet und soll am Donnerstag wieder zur Mannschaft stoßen.

(jan)