Keine weiteren Schäden nach Gehirnerschütterung bei Genki Haraguchi

Keine weiteren Verletzungen: Beruhigende Diagnose für Haraguchi

Die MRT-Untersuchung von Fortuna Düsseldorfs Genki Haraguchi ergab am Montagnachmittag eine Gehirnerschütterung, aber keine weiteren Schäden. Der 26-Jährige war beim 1:0 gegen Sandhausen am Freitagabend mit SVS-Profi Philipp Klingmann zusammengeprallt, der dabei einen Schädelbruch erlitt.

Fortunas japanischer Angreifer darf endgültig aufatmen. Intensive Untersuchungen seines Kopfes haben am Montagnachmittag ergeben, dass der 26-Jährige außer der Gehirnerschütterung, die bereits am Freitagabend diagnostiziert worden war, keine weiteren Verletzungen oder Blutungen erlitten hat.

Das Pech des Sandhäuser Abwehrspielers Philipp Klingmann hatte Fortuna vorsichtig werden lassen. Klingmann hatte beim Düsseldorfer 1:0-Sieg im Zweitligaspiel einen Schädelbruch erlitten, als er mit Haraguchi bei einem Kopfballduell zusammengeprallt war. "Wir wollten absolut sichergehen, dass bei Genki nicht womöglich auch Schlimmeres passiert ist", erklärt Fortunas Mannschaftsarzt Ulf Blecker auf Nachfrage.

"Der Neurologe hat eindeutig eine Gehirnerschütterung festgestellt, was im Grunde absolut ausreichend ist. Aufgrund der Diagnose bei Philipp Klingmann wollten wir jedoch jedes Risiko vollständig ausschließen." Deshalb wurde bei Haraguchi zunächst eine MRT-Aufnahme angefertigt, um sicherzustellen, dass keine Blutungen im Gehirn vorliegen, anschließend noch eine Computer-Tomographie für den Ausschluss knöcherner Verletzungen. "Wir waren schon zuvor sehr sicher, dass alles in Ordnung ist, aber absolute Sicherheit ist besser", erklärt Blecker.

Am Dienstag folgen noch einmal letzte neurologische Tests, dank der unauffälligen MRT- und CT-Bilder wird Haraguchi wohl nur am Samstag (13 Uhr) im nächsten Punktspiel bei Union Berlin fehlen. Einen normalen Verlauf vorausgesetzt, kann er dann aber in der nächsten Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und für das Heimspiel am 17. Februar gegen Greuther Fürth ein Thema sein.

(jol)
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