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Fortuna Düsseldorf: Kein Wort mehr vom Aufstieg

Fortuna Düsseldorf : Kein Wort mehr vom Aufstieg

Die Fortuna denkt vor der englischen Woche in Frankfurt, Fürth und gegen Ingolstadt nur noch von Spiel zu Spiel. Nach der Schlappe gegen St. Pauli sei man auf dem Boden der Tatsachen gelandet, so Ivan Paurevic.

Sorgen bereitet Fortuna vor der Partie am Samstag (13 Uhr/Live-Ticker) beim FSV Frankfurt der linke Oberschenkel von Charlison Benschop: Der Niederländer, der schon während der Partie gegen den FC St. Pauli über Schmerzen klagte, hat in dieser Woche noch nicht am Training mit der Mannschaft teilgenommen. Auch am Mittwoch fehlte er, als seine Mannschaftskameraden nach dem trainingsfreien Dienstag mit der Vorbereitung auf das Spiel beim FSV Frankfurt begannen.

Definitiv ausfallen wird am Samstag Oliver Fink. Vermutlich zwingt den Mittelfeldspieler die Aduktorenverletzung sogar zu einer längeren Pause. Der Spieler selbst geht davon aus, dass er möglicherweise nicht nur die englische Woche mit den Partien in Bornheim und Fürth verpasst, sondern auch das Spiel gegen Ingolstadt. Mindestens ebenso lange dürfte es dauern bis Innenverteidiger Martin Latka seinen Muskelfaserriss auskuriert hat.

Einig sind sich die Kicker vor den beiden schweren Auswärtsspielen, dass sie nicht mehr vom Aufstieg reden möchten. "Nach dem Sieg gegen Bielefeld hieß es plötzlich wieder, dass vielleicht doch noch etwas nach oben geht", sagte Ivan Paurevic am Mittwoch. "Nach der Niederlage gegen St. Pauli sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Wir sollten uns ab sofort angewöhnen, nur noch von Spiel zu Spiel zu denken und nicht nach jedem Spiel die Tabelle zu interpretieren". Für die Partie in Frankfurt habe sich die Mannschaft vorgenommen, dass sie kein Gegentor kassiert. "Und vorne haben unsere Stürmer dann genug Qualität, um einen Ball reinzubekommen."

Ähnlich sieht das auch Heinrich Schmidtgal: "Wir tun gut daran, nicht nach jedem Spiel zu gucken, wieviel Rückstand wir nach oben und wieviel Vorsprung wir nach unten haben. Wir müssen uns auf jede einzelne Aufgabe konzentrieren." Schmidtgal geht mit Respekt in die Partie beim FSV.

"Die haben St. Pauli geschlagen, das wird ganz schwer für uns. Dennoch gehen wir sehr positiv in die englische Woche. Ich freue mich auch schon auf das Wiedersehen mit meinen alten Freunden in Fürth", sagte der Linksverteidiger, der im vergangenen Jahr von Fürth nach Düsseldorf gewechselt war. "Die Fürther sind Zweiter. Aber auch dort ist es möglich zu gewinnen. Wir werden alles versuchen."

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(are)