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Fortuna Düsseldorf: Kein neuer Vertrag für Jovanovic

Fortuna Düsseldorf : Kein neuer Vertrag für Jovanovic

Er erzielte das wichtige 2:1 für Fortuna im Rückspiel der Relegation zur Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC Berlin (2:2) – das letzte Fortuna-Tor der Saison. In der kommenden Spielzeit wird Ranisav Jovanovic aber nicht mehr das rot-weiße Trikot tragen. Der auslaufende Vertrag des 31-Jährigen wird nicht verlängert. Darauf verständigten sich Manager Wolf Werner und Trainer Norbert Meier.

Er erzielte das wichtige 2:1 für Fortuna im Rückspiel der Relegation zur Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC Berlin (2:2) — das letzte Fortuna-Tor der Saison. In der kommenden Spielzeit wird Ranisav Jovanovic aber nicht mehr das rot-weiße Trikot tragen. Der auslaufende Vertrag des 31-Jährigen wird nicht verlängert. Darauf verständigten sich Manager Wolf Werner und Trainer Norbert Meier.

"Rani hat vor allem mit Martin Harnik vor zwei Jahren ein sehr, sehr gutes Halbjahr gespielt. Auch in der vergangenen Saison hat er wichtige Tore gemacht — wie gegen Dresden. Er hat seinen Anteil am Erfolg", erklärt Meier. Doch nur aus Dankbarkeit gibt es keinen neuen Kontrakt. Fortuna stellt sich offensiv neu auf. "Wir müssen perspektivisch denken. Damit ist am Ende natürlich nicht jeder zufrieden", sagt der Coach. Sascha Rösler war ohnehin nicht mehr für den Kader eingeplant, wechselt zu Drittligist Alemannia Aachen.

Maximilian Beister kehrt zum Hamburger SV zurück und Thomas Bröker geht zum 1. FC Köln. "Bei Bröki ist es schade, dass er den Weg in die Zweite Liga bevorzugt", bekundet Meier. Für die zentrale Position in der Spitze hat Fortuna bisher zwei Optionen verpflichtet: Nando Rafael vom FC Augsburg und Dani Schahin von Mitaufsteiger Greuther Fürth. Dabei soll es nicht bleiben. Die Verantwortlichen suchen weiter. "Er muss in unser Konzept passen. Wir brauchen einen, der Tore schießen kann, aber auch laufstark ist. Er muss der Initiator unserer Defensivarbeit sein", erklärt Meier.

Neben dem Abgang Brökers bedauert der 53-jährige Trainer auch die Entscheidung von Innenverteidiger Assani Lukimya, nach Bremen zu wechseln, wenngleich Meier Verständnis zeigt: "Wir haben uns bis zur Decke gestreckt. Wenn ein Verein wie Werder, mit diesen Ansprüchen, kommt, muss man das akzeptieren."

(areh)