Hat Fortuna Düsseldorf Interesse an Schalke-Torwart Ralf Fährmann?

Schalke-Torwart: Spekulationen über Fortuna-Interesse an Ralf Fährmann

Fortuna Düsseldorf sucht für die kommende Saison mindestens einen neuen Torhüter. Als möglicher Kandidat wurde nun Ralf Fährmann ins Spiel gebracht.

Da Fortuna der Klassenerhalt kaum noch zu nehmen ist, kann der Aufsteiger bereits die Planungen für die kommende Bundesliga-Saison vorantreiben. Als möglichen Zugang bringt die Bild-Zeitung nun Ralf Fährmann ins Gespräch. Am Rande des Düsseldorfer 4:0-Erfolgs bei den Königsblauen sollen sich Fährmann und Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel demnach längere Zeit unter vier Augen unterhalten haben. Worum es in dem Gespräch ging, ist freilich nicht überliefert.

Bekannt ist allerdings, dass sich die Düsseldorfer zur kommenden Saison auf der Torhüter-Position verstärken wollen, auch um nicht wieder derart in Bedrängnis zu kommen wie zuletzt. Raphael Wolf hat mit anhaltenden Nackenproblemen zu kämpfen, Jaroslav Drobny (Handbruch) fällt womöglich bis zum Saisonende aus, auch mit Tim Wiesner ist wohl erst wieder im Sommer zu rechnen. Michael Rensing meldete sich gerade rechtzeitig vor dem Schalke-Spiel zurück, sonst hätte der erst 21-jährige Jannick Theißen zwischen die Pfosten gemusst. Zudem ist über Rensings Zukunft das letzte Wort noch nicht gesprochen, sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Fährmann spielt - mit einer Unterbrechung von zwei Jahren - seit 2003 beim FC Schalke, ist dort noch immer Kapitän. Seit Trainer Domenico Tedesco den 30-Jährigen jedoch ins zweite Glied beordert hat, scheint ein Wechsel nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen. Eine sportliche Verstärkung würde Fährmann, der sich lange im Dunstkreis der Nationalmannschaft bewegte, allemal darstellen. Bei RTL Nitro dementierte Fortunas Sportvorstand jedoch die Spekulationen.

Fährmann besitzt bei Königsblau ohnehin noch einen Vertrag mit Gültigkeit bis 2022. Nicht ganz auszuschließen ist zudem, dass der kriselnde Vizemeister in dieser Saison noch einen Trainerwechsel vornimmt, was Fährmanns Position natürlich dramatisch verändern könnte. Eine weitere Saison als Nummer zwei dürfte allerdings nicht nach dem Geschmack des gebürtigen Chemnitzers sein, der inzwischen in der Region heimisch geworden ist und ungern umziehen würde. Zumindest mit dem Standort könnte Fortuna also punkten.

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