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Fußball-Bundesliga: Fortuna Düsseldorf stoppt Mannschaftstraining, Borussia Mönchengladbach trainiert weiter

Während Bundesliga-Pause : Fortuna stoppt Mannschaftstraining, Gladbach trainiert weiter

Die Bundesliga pausiert mindestens bis zum 2. April. Die Fußballprofis von Fortuna werden sich in den kommenden Tagen individuell fit halten. Die Gladbacher trainieren dagegen mit einer Ausnahmegenehmigung weiter.

Bei Fortuna setzt der Sport in den kommenden Tagen – vielleicht auch Wochen – erst einmal aus. Zunächst hatten die Düsseldorfer Profis nach dem Samstagstraining nur den Sonntag und den Montag freibekommen. Doch auch am Dienstag werden die Spieler aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht zur Arena in Stockum fahren. Stattdessen gilt bis auf Weiteres ein Trainingsstopp.

Das ist nicht bei jedem Verein so. Borussia Mönchengladbach trainiert mit einer Ausnahmegenehmigung der Stadt unter gewissen Auflagen weiter, teilte der Klub am Montag mit. „Die Spieler, Trainer und Betreuer wurden nochmals umfangreich über das Coronavirus und die notwendigen hygienischen Verhaltensmuster informiert.“ Auf vorsorgliche Corona-Tests der Profis wird indes verzichtet. „Das macht nach Einschätzung unserer Mediziner keinen Sinn. Momentan gibt es keinerlei Anzeichen für eine Infektion. Natürlich beobachten wir aber sehr genau, ob bei jemandem Symptome auftreten, die einen Test nötig machen“, sagt Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Fortuna gibt sich dort vorsichtiger. „Die Spieler haben Trainingspläne mitbekommen und zwischen Team und Trainerstab wird es einen regelmäßigen Austausch geben. Das Trainerteam reagiert damit auf die aktuelle Spielpause und die empfohlenen Präventivmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Sobald der reguläre Trainingsbetrieb wieder aufgenommen wird, teilt der Verein dies offiziell mit“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Sportvorstand Lutz Pfannenstiel und Trainer Uwe Rösler überlegen in den kommenden Tagen noch, wie lange sie diese Maßnahme aufrechterhalten werden. Die Spieler sollen erst einmal – solange es nicht sogar noch zu einer Ausgangssperre kommen sollte – in den kommenden Tagen Lauf- und Krafteinheiten absolvieren.

„Diese Situation ist neu für uns alle“, sagt Rösler. „Wir müssen jetzt aber erst einmal die Entwicklung abwarten und dann schauen, wann es Sinn macht, wieder als Mannschaft zu trainieren. Momentan hat die Gesundheit aller Beteiligten absolut Vorrang.“ Der Wunsch bei alle Protagonisten ist aber natürlich, möglichst schnell wieder mit dem Ball in der Gruppe trainieren zu lassen. „Das setzt natürlich ganz andere Reize in der Trainingssteuerung“, sagt Rösler.

Unterdessen treiben Pfannenstiel, Rösler und Fortunas kommender Sportvorstand Uwe Klein zusammen die Kaderplanung für die nächste Saison, wann auch immer sie beginnen mag, voran. „Da wird ganz normal weitergearbeitet. Da braucht sich keiner Sorgen machen“, sagt Pfannenstiel auf Nachfrage unserer Redaktion.

Die Verträge von Michael Rensing, Kapitän Oliver Fink, Adam Bodzek, Markus Suttner, Diego Contento, Niko Gießelmann, Kevin Stöger, Tim Wiesner und Robin Bormuth laufen genau so aus, wie die Leihverträge mit Aymen Barkok, Kasim Adams, Zack Steffen, Erik Thommy, Steven Skrzysbki und Mathias „Zanka“ Jørgensen.