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Fortuna: Fortunas Gegner im Check

Fortuna : Fortunas Gegner im Check

Am Montag (20.15 Uhr, Arena) kommt es zum Topspiel in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem Spitzenreiter und Eintracht Frankfurt. Der vorerst letzte Sieg der Fortunen liegt beinahe 21 Jahre zurück. Im Hinspiel gab es ein 1:1.

Das Spiel

Fortuna gegen Eintracht Frankfurt (Montag, 20.15 Uhr, Arena) ist das Duell des Tabellenersten (43 Punkte, 44:21 Tore) gegen den Zweiten (42, 43:20 Tore). Die Düsseldorfer haben keines ihrer drei Rückrundenspiele gewonnen (1:1, 2:3, 1:1). Die Frankfurter (0:0, 0:2, 2:1) landeten am vergangenen Wochenende beim 2:1 gegen Braunschweig ihren ersten Erfolg in Saisonhälfte zwei.

Stärken und Schwächen

Die Eintracht verfügt über die spielerisch beste Mannschaft der Zweiten Liga ist, doch ihr fehlte es in einigen Partien der Hinrunde an Kampf- und Durchsetzungskraft. Sie sah gegen engagierte Teams aus der unteren Tabellenhälfte oft schlecht aus. Die Frankfurter haben ihren Kader in der Winterpause deshalb etwas umgestellt, haben in Theofanis Gekas (nach Samsunspor), Stefan Bell (Mainz) und Georgios Tzavellas (AS Monaco) drei Spieler abgegeben. Dafür wurden Heiko Butscher (31, vom SC Freiburg) und Martin Amedick (29, 1. FC Kaiserslautern) für die Abwehrreihe geholt, die in den letzten Partien des vergangenen Jahres nicht immer sicher gewirkt hatte. In guter Verfassung befindet sich Alexander Meier, der gegen Braunschweig seine Saisontore neun und zehn erzielte und bester Frankfurter Schütze ist.

Der Trainer

Armin Veh arbeitet seit Mai 2011 als Nachfolger von Christoph Daum bei Eintracht Frankfurt. Es ist seine neunte Trainerstation. Der 51-Jährige begann seine Trainerkarriere 1990 beim FC Augsburg, mit dem er in die Regionalliga aufstieg. Veh stieg mit der SpVgg Greuther Fürth (1997) und dem SSV Reutlingen 05 (2000) jeweils in die 2. Bundesliga auf. Seine größten Erfolge feierte der gebürtige Augsburger jedoch beim VfB Stuttgart, mit dem er 2007 Deutscher Meister wurde und ins Pokalfinale einzog.

Das Hinspiel

Fortuna war im Hinspiel die bessere Mannschaft und verpasste nur knapp einen Auswärtssieg. Das lag zum einen an der mangelhaften Chancenverwertung, und zum anderen an Robert Hartmann. Der Schiedsrichter entschied bei Fouls von Bamba Anderson und Gordon Schildenfeld an Maximilian Beister und Thomas Bröker im Strafraum nicht auf Elfmeter. Zu Beginn hatte alles auf einen Frankfurter Sieg hingedeutet: Düsseldorfs Torhüter Michael Ratajczak hatte sich schon nach 165 Sekunden bei einer harmlosen Flanke einen bösen Patzer geleistet und Sebastian Jung den Führungstreffer ermöglicht. Fortuna wurde immer besser, mutiger und forscher. Der quirlige Beister traf nach einem Traumpass von Adam Bodzek von der Strafraumkante zum 1:1-Endstand (54.).

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Der direkte Vergleich

Fortunas Bilanz gegen die Eintracht ist deutlich negativ: Der letzte Düsseldorfer Sieg liegt beinahe 21 Jahre zurück. In den vergangenen 27 Jahren gab es 18 Vergleiche zwischen den beiden Vereinen, die Düsseldorfer gewannen nur einen: Am 9. März 1991 siegten sie in der 1. Bundesliga 1:0 (Tor: Marcello Carracedo).

Hier geht es zur Bilderstrecke: 4000 Fortunen in Frankfurt