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Fortuna Düsseldorf: Fortuna: Sensibilisieren für den Ernstfall

Fortuna Düsseldorf : Fortuna: Sensibilisieren für den Ernstfall

Fortuna Düsseldorfs Trainer Lorenz-Günther Köstner hat die Trainingstage vor der richtungsweisenden englischen Woche dazu genutzt, seine Spieler auf einen möglichen Abstiegskampf vorzubereiten.

"Ich kann nichts damit anfangen, dass sie sich nicht trauen, vom Klassenerhalt zu reden. Wir tun gut daran, sie dafür zu sensibilisieren, ohne Angst und Unsicherheit zu verbreiten", meinte der Chefcoach. "Ich habe mit meinen Spielern während der vergangenen Tage viele Einzelgespräche geführt, ganz so wie kurz nach meinen Amtsantritt im Winter im Trainingslager."

Vor der englischen Woche mit den schweren Partien beim FSV Frankfurt (Samstag, 13 Uhr, Live-Ticker), bei der SpVgg Greuther Fürth und gegen den FC Ingolstadt haben die Düsseldorfer einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Ganz so wie im Vorjahr, als sie dann trotzdem noch aus der Bundesliga abstiegen.

Auf die Palme bringen den Coach dann Aussagen seiner Akteure, die meinen, das könne sich nicht wiederholen, weil die Gegner in der 2. Liga nicht so stark seien wie in der 1. Liga. "Dabei ist es sehr eng in der 2. Liga. Es kann viel passieren, wir müssen aufpassen, dass wir nicht ganz hinten hineingeraten."

Verzichten muss Köstner in Frankfurt neben den Dauerverletzten auch auf seinen Stürmer Charlison Benschop, der sich mit Oberschenkelbeschwerden herumplagt und in dieser Woche noch nicht trainiert hat.

"Er wird noch einmal untersucht. Seine Einsatzchance steht aber bei höchstens 30 Prozent", sagte der Trainer. "Es ist wahrscheinlich besser, ihn hier zu lassen und nichts zu riskieren, damit er für die Spiele in Fürth und gegen Ingolstadt fit ist."

(jan)